Pecherei – von der Tradition zum Lifestyle

Einladung Buchpraesentation Pecherei Piesting Am Mittwoch, dem 11. Dezember 2019, wird der Bildband “Die Pecherei. Von der Tradition zum Lifestyle” präsentiert. Die Wiederentdeckung des traditionellen Handwerks der Harzgewinnung als Lifestyle-Erlebnis steht im Mittelpunkt des Buches der PhotographInnen Ingeborg Zeh und Gerhard Kogler.

Ort und Zeit: Kupelwieser.kultur.zentrum in Markt Piesting (Niederösterreich), 11. Dezember 2019, 19 Uhr.

Rahmenprogramm: Musik mit der Männergesangsgruppe “Almbleaml” aus Hernstein, Speisen und Getränke vom Buffet, exklusiv die ersten Exemplare des Bildbandes.

Mehr Information zum Thema Pecherei im Piesting- und Triestingtal gibt es auch auf schwarzfoehre.at bzw. keafoehrene.at. Die Website wird von den KEAföhrenen betrieben. Diese Gruppe begeisterter Menschen, Betriebe und Gemeinden setzt sich seit 2013 für die Verbreitung von Wissen und den Vertrieb von Produkten rund um die Schwarzföhre ein: “Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes von der Schwarzföhre, die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien in der Region dar. Pech war als Grundstoff für Farben, Lacke, Hautcremes oder Arzneien äußerst beliebt. In den 1970er Jahren wurde das ‘Gold der Region’ dann durch billigere Erdölprodukte ersetzt. Heute steigt wieder das Interesse an traditionellem Handwerk wie der Pecherei und den aus dem Harz erzeugten Produkten. Die Pecherei in Niederösterreich wurde 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen”.


Call for Papers: Der Wald in der Literatur des Mittelalters

Der Wald in der Literatur des Mittelalters. Konzepte – Funktionen – Deutungen” ist das Thema eines Workshops, der im Oktober 2020 in Bonn stattfinden wird. Dafür werden derzeit Beiträge gesucht.

Abstracts bis 12. Jänner 2020

Abstracts im Umfang von ca. einer Seite sind bis zum 12. Januar 2020 erbeten. Die Vorträge sind auf 30 Minuten plus fünfzehn Minuten Diskussion ausgelegt. Ansprechperson ist Dr. Simone Schultz-Balluff vom Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Im Rahmen des Workshops soll ein Panorama von Konzepten, Funktionen und Deutungen des Wal­des in der Literatur des Mittelalters entfaltet werden; geplant ist eine Publikation (Sammelband) als Themenheft der Beiträge zur mediävistischen Erzählfor­schung.

Ausrichtung

Der Wald begegnet in allen erzählenden Textgattungen und Texten der mittelalterlichen Zeit: Er wird als Durchgangsraum ebenso wie als Handlungsraum inszeniert, er ist Ort der Liebe, des Mordes und der Jagd. Der Wald ist “Wildnis”, hortus conclusus, locus amoenus – er gehört zur Anderswelt und bildet ein Gegenkonzept zu umfriedeten Bereichen wie Hof, Kloster und Stadt. So vielfältig die Kon­zeptuali­sierungen des Waldes sind, so vielfältig sind auch seine Funktionen und dementsprechend komplex ist sein Deutungspotential.

Immer wieder ist der Wald perspektiviert worden: als wilder Wald (Schmid-Cadalbert 1989, Schulz 2003), als hand­lungsloser Raum bzw. als Durchgangsraum (Brin­ker-von der Heyde 2005), als Raum des Mythos und des Erzäh­lens (Schnyder 2008). Zuletzt erfolgte eine syste­matisie­rende Auswertung auf breiterer Quellenbasis (Lieber­mann 2019). Die literarische Gestaltung, Verar­bei­tung und Funktionalisierung des Waldes finden im­mer wie­der Berücksichtigung, allerdings bleiben die Auswertun­gen zumeist punktuell (eine noch immer erhellende Ausnahme bildet die romanistische Studie von Stauffer 1958). Der Band “Der Wald im Mit­telalter. Funktion, Nutzung, Deutung” (Vavra 2008) ver­sammelt Beiträge unterschiedlicher Disziplinen und bietet neben allge­meinen Grundlagen auch vertiefende Beiträge.

Die Ausstellung “Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald” (2011 im Deutschen Historischen Museum Berlin) unterstreicht das allgemein kulturhistorische Interesse, der zahlreiche Essays enthal­tende Ausstellungsband beleuchtet Aspekte vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Breymeyer/ Ulrich 2011). Von germanistisch-mediävistischer Seite liegt bislang keine umfassende Studie oder ein mög­lichst viele Facetten bündelnder Sammelband vor, insbesondere vor dem Hintergrund der wie­der­erstarkenden Raumtheorie (Gerok-Reiter/ Hammer 2015, Hammer 2019) er­scheint eine Zusam­men­führung bestehender Ansätze, aber auch eine Neuperspektivierung dringend geboten und äu­ßerst lohnenswert (Stichpunkte: Heterotopie, Chronotopos, Schwellenraum, Episode vs. Modul).

Themenbereiche und Zugänge

Der Workshop möchte ein Forum bieten, um Strategien zu entwickeln und Ansätze zu erproben, mit denen Konzeptualisierungen, Funktionen und Deutungen des Waldraumes in der Literatur des Mit­telalters (neu) aufgearbeitet werden können. Die Vorträge sollen erste Annäherungen bieten und Überlegungen zur Diskussion stellen. Mögliche Themenbereiche und grundlegende Zugänge könnten sein:

Textsorten und Gattungen. Impulse: einzelne Texte und Textgruppen (gattungsbezogen oder -übergreifend), neben der Epik auch Ly­rik und nicht-epische Texte

Zeitstufen und Sprachräume. Impulse: Raumspezifika: z.B. der Wald in den südlichen Teilen des deutschen Sprachraums (Tirol, Bayern) und im Norden; Zeitspezifika: z.B. der Wald in früh-, hoch- und spätmittelalterlichen Texten

Semantisches Profil und sprachliche Realisierung. Impulse: unterschiedliche Waldbezeichnungen (tan, walt); semantische Felder (z.B. Modifikation als grüen, groz, vinster, wild); Konzeptualisierung (Wald als “Wildnis”)

Raum – Zeit – Figuren. Impuls: Anschluss an neueste theoretische Zugänge spezifische Analysen von Raum- und Zeitstrukturen sowie des Personals und der Figurenzeichnung

Weiterführende Perspektiven. Impulse: Der Wald in Text und Bild; Walddarstellungen in der deutschsprachigen Literatur im Verhältnis zur Vorlage; Ausdifferenzierung in der parallelen Überlieferung; Konzeptualisierungen in angrenzenden Philologien.

Quelle: h-germanistik. Gesamter Text.


Österreichische Holzgespräche 2019

Logo der Einladung Österreichische HolzgesprächeAm Mittwoch, dem 20. November 2019, finden am Waldcampus in Traunkirchen die Österreichischen Holzgespräche statt. Motto: “Holz ist Zukunft”.

Ankündigungstext: Angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen erlebt der CO2-neutrale und nachwachsende Bau- und Werkstoff sowie Energieträger Holz ein fulminantes Comeback. Kein anderes Material ist derart vielseitig einsetzbar wie Holz. Holz steht für Nachhaltigkeit – und damit für Zukunft. Die Österreichischen Holzgespräche sind die wichtigste Branchenveranstaltung zum Thema Wald und Holz in Österreich und versammeln so gut wie alle SpitzenvertreterInnen der Wertschöpfungskette Holz aus dem gesamten österreichischen Bundesgebiet.

Programm 19. November
  • 18.30 Uhr Netzwerktreffen der Plattform Forst-Holz-Papier
Programm 20. November
  • 09:00 Uhr – Empfang mit Frühstück
  • 09:30 Uhr – Eröffnung und Begrüßung: Rudolf Maximilian Rosenstatter, Vorsitzender FHP; VertreterIn des Landes Oberösterreich
  • 09:45 Uhr – Vorträge & Berichte von Bundesministerin Maria Patek, CEO Umdasch Store Makers Silvio Kirchmair, Abg. zum europäischen Parlament Simone Schmiedtbauer
  • 10:45 Uhr – Pause
  • 11:00 Uhr – Podiumsdiskussion: CEO Umdasch Store Makers Silvio Kirchmair, Bundesministerin Maria Patek, FHP-Vorsitzender Rudolf Maximilian Rosenstatter, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats Georg Schirmbeck, Abg. zum europäischen Parlament Simone Schmiedtbauer, Professor der Universität für Bodenkultur Alfred Teischinger
  • 12:00 Uhr – Verleihung des PEFC Award 2019 durch den PEFC Austria-Obmann
  • 12:30 Uhr – Schlusswort und Ausblick, gemeinsames Photo, Buffet

Schreien, Johlen, Trompetenblasen

Wer durch groben Unfug (Schreien, Johlen, Trompetenblasen, Schießen, Ablassen von Steinen, Feuermachen und dergleichen) die Ruhe in Wald und Flur stört oder die Jagd beeinträchtigt sowie wer Wegweiser, Markierungszeichen, Zäune und dergleichen beschädigt, Tore offen lässt oder das Weidevieh stört, ist von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu 72 Euro zu bestrafen.

Quelle: Steiermärkisches Gesetz betreffend die Wegfreiheit im Bergland (28. Oktober 1921)


Freundschaft im Wald

zwei Mädchen auf Weg neben Bäumen

Bild von Jamie Taylor auf Unsplash. Auf der Plattform Unsplash werden Bilder zur freien Verwendung, auch für kommerzielle Zwecke, bereitgestellt. Die Photograph*innen müssen nicht einmal genannt werden; es wird aber gebeten, es bei Möglichkeit zu tun. Die Beschreibung und Beschlagwortung der Bilder ist nicht so großartig, deswegen ist eine professionelle Suche schwierig, aber der Zufall ermöglicht schöne Funde wie diesen hier.


Forstliches Vermehrungsgutgesetz

Wieder etwas gelernt: Es gibt ein “Forstliches Vermehrungsgutgesetz” – ein Bundesgesetz, das “die Erzeugung, die Einfuhr, die Ausfuhr und das In-Verkehr-Bringen von forstlichem Vermehrungsgut” regelt. Zu Beginn werden die Begriffe wie “Forstliches Vermehrungsgut”, “Pflanzgut”, “Samenplantage” und “Familieneltern” definiert. Hier zum Beispiel die Definition von “Pflanzenteilen” im Sinne des Gesetzes:

Spross-, Blatt- und Wurzelstecklinge, Explantate und Embryonen für mikrovegetative Vermehrung, Knospen, Absenker, Ableger, Wurzeln, Pfropfreiser, Steckhölzer, Setzstangen und andere Pflanzenteile, die zur Auspflanzung im Wald oder Erzeugung von Pflanzgut bestimmt sind


HessenForst stellt Aufarbeitung von Käferholz ein

Anfang Oktober 2019 stellte HessenForst, ein Landesbetrieb des deutschen Bundeslandes Hessen, die weitere Aufarbeitung von Käferholz weitgehend ein. Wie auch andere Betriebe berichten, decken die Erlöse aus dem Holzverkauf die Kosten der Ernte nicht mehr bzw. ist das Holz derzeit überhaupt unverkäuflich. Auf forstpraxis.de ist dazu eine ausführliche Stellungnahme des Leiters Michael Gerst nachzulesen:

Wir als HessenForst haben in diesem wie im vorigen Jahr dem Forstschutz die höchste Priorität zukommen lassen und in einem Kraftakt in den ersten drei Quartalen 2019 in Zusammenarbeit mit Holzernteunternehmen, Holzrückern und Fuhrleuten die vierfache Menge Fichtenholz gegenüber Normaljahren aufgearbeitet und die Borkenkäfergradation nach Kräften einzudämmen versucht. Allen Beteiligten, insbesondere auch der ausgezeichneten Forstunternehmerschaft, danke ich für ihr Engagement. Nur durch ihren Einsatz konnten wir gemeinsam Erfolge erzielen und Fichtenbestände sichern. Doch die Veränderung ist in ihrem Ausmaß und ihrer Dynamik so neu und groß, dass wir ein Verharren in überkommenen Strukturen der Krisenbekämpfung nicht verantworten können. [….] Zudem war die Aufnahmefähigkeit des Holzmarktes absehbar überfordert.

Forstliche Unternehmen kritisch

Die Schlägerungsunternehmen, die den größten Teil der Aufarbeitung übernommen hatten, fühlten sich überrumpelt. Maurice Strunk, Geschäftsführer der AfL Hessen, eines Zusammenschlusses forstlicher Dienstleister, in seiner kritischen Stellungnahme auf forstpraxis.de:

Dutzende Unternehmen haben ihre Aufarbeitungskapazitäten in den letzten Wochen zugesagt und Maschinen in die betroffenen Regionen in Hessen gebracht oder dort belassen. […] Aufträge anderer Waldbesitzer wurden dabei nicht angenommen. Es wurden zusätzliche Maschinenkapazitäten beschafft und befinden sich in der Finanzierung. Nicht zuletzt wurden Übernachtungskapazitäten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebucht, die nun nicht mehr storniert werden können.

Lagermöglichkeiten der Industrie ausgereizt

Im Holzmarktbericht der österreichischen Landwirtschaftskammer für Oktober 2019 heißt es übrigens: “Die Standorte der österreichischen Sägeindustrie sind aufgrund des in Mitteleuropa anfallenden Kalamitätsholzes nach wie vor sehr gut mit Nadelsägerundholz bevorratet. Bei regional kontingentierter Übernahme verzögert sich dementsprechend der Holzabtransport mit Wartezeiten von mehreren Wochen. […] Die Lagermöglichkeiten – inklusive Außenlager – der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie sind meist ausgereizt. Daher ist Nadelindustrierundholz außerhalb von Verträgen meist nicht vermarktbar”.

Zum Weiterlesen

Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs am Waxriegelhaus

Im August habe ich einen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs besucht, der von der Bezirksstelle Gloggnitz des Roten Kreuzes angeboten wurde. Ich bin immer noch begeistert davon, ich habe noch von keinem Erste-Hilfe-Kurs so profitiert! Ich habe den Kurs einerseits als Auffrischung meiner Ausbildung zur betrieblichen Ersthelferin und andererseits für meine kommenden waldpädagogischen Führungen besucht. Der Kurs hat am Waxriegelhaus im Raxgebiet stattgefunden.

“außerhalb der gewohnten Infrastruktur”

Sie erlernen in diesem Kurs alle Möglichkeiten der Hilfeleistungen nach Unfällen oder bei Eintritt plötzlicher Erkrankungen, damit Sie auch außerhalb der gewohnten Infrastruktur eine optimale Versorgung von verletzten und erkrankten Personen sicherstellen können.

Das Besondere daran: Abwechselnd mit theoretischen Informationen haben geschminkte DarstellerInnen bestimmte Übungssituationen simuliert. Und das in einer realistischen Übungsumgebung, zum Beispiel auf einem schmalen abschüssigen Waldweg. Außerdem hat die Bergrettung teilgenommen und eine “Verletzte” abtransportiert, so haben wir das auch einmal gesehen. Wir haben unter anderem Schürfwunden, stark blutende Wunden, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bewusstlosigkeit, verletzte Gelenke und Knochen behandelt. Auch wenn wir natürlich gewusst haben, dass die Situationen gestellt sind, waren sie doch sehr eindrucksvoll – zum Beispiel der im Handteller einer Wanderin steckende Zweig, brrr.

Die Bedeutung der Basismaßnahmen, die wirklich alle durchführen können sollten, wurde uns auch vermittelt. Die psychische Betreuung und Beruhigung von Kranken und Verletzten ist beispielsweise besonders wichtig. Gleichzeitig ist sie aber gar nicht einfach für die ErsthelferInnen, vor allem am Berg, wo es Stunden dauern kann, bis professionelle Hilfe kommt. Uns wurde nahegelegt, dass wir bestimmte Situationen immer wieder im Kopf durchspielen sollen, um beim Eintreten eines Notfalls gerüstet zu sein und die “Schrecksekunde” zu verkürzen.

Ich kann so einen Kurs wirklich nur empfehlen – für alle, die gerne wandern oder sich in der Natur aufhalten!

Weitere Termine

Auf den Geschmack gekommen? Die nächsten Termine findet man auf der Kurs-Website des Roten Kreuzes – einfach bei Kursart “Erste-Hilfe-Outdoor-Kurs” auswählen. Auch die Naturfreunde und der Alpenverein (und sicher noch weitere Organisationen) bieten solche Kurse für Mitglieder an. Spezialisierte Kurse für Erste Hilfe im Forst werden gelegentlich von den Forstlichen Ausbildungsstätten angeboten bzw. sind Teil der verschiedenen Ausbildungen.


Winzendorf: Themenweg Harz und seine Gewinnung

Am vergangenen Wochenende habe ich den Themenweg “Harz und seine Gewinnung” in Winzendorf (Bezirk Wiener Neustadt) besucht. Hier werden an neun Stationen Föhren fachkundig von einem ortsansässigen Pecher bearbeitet und die Arbeitsvorgänge auf Schautafeln erklärt. Wetterbedingt habe ich nur den ersten Teil des Weges begehen können, aber er kommt definitiv auf die Liste für die Ausflugsziele mit kurzer Anreise, die ich auch spontan besuchen kann.

Der Dorferneuerungsverein Winzendorf hat den Themenweg im Jahr 2011 eröffnet. Leider sind einige der Schautafeln schon sehr vom Wetter mitgenommen und mittlerweile schlecht lesbar. Die Erhaltung solcher Wege ist aufwendig, das verstehe ich. Es wäre außerdem gut, wenn der Themenweg auf der Lehrpfade-Seite des Nachhaltigkeitsministeriums gelistet wäre.


Zehnter NÖ Baumtag: von Esche bis Ergonomie

Am 20. September 2019 findet der zehnte Niederösterreichische Baumtag in Baden bei Wien statt. Er umfasst eine Fachtagung, eine Fachmesse und ein öffentlich zugängliches Rahmenprogramm. Organisiert wird der Baumtag von Vlasitz & Zodl in Kooperation mit Arbor Technical Institute.

Das umfangreiche Programm kann auf baumtag.at nachgelesen werden. Hier nur ein Auszug:

Das Programm der Fachtagung bietet vielfältige Vorträge wie “Vom besonderen Wert der Bäume”, “Neues vom Eschentriebsterben” und “Tierisch gute Baumfäller am Werk” und schließt mit dem “Baum des Jahres: Die Walnuss”. In der ruhigen Couch-Zone können Fragen gestellt werden. u.a. an Horst Stobbe (Institut für Baumpflege, Hamburg) und Peter Fischer-Colbrie, den ehemaligen Direktor der Österreichischen Bundesgärten, bzw. an Tomas Stoisser (Stadt Graz) und Stefan Schmidt (HBLFA Gartenbau Schönbrunn). Das Kletterforum für Baumpfleger_innen widmet sich dem “Ergonomischen Arbeiten mit der Motorsäge am Baum” und “Glück im Unglück – Unfall am Baum”.

Für Baum- und Gartenbegeisterte bietet die Fachmesse im Kurpark ein großes Angebot: professionelles Werkzeug und Arbeitskleidung, Baum-Manschetten zum Schutz von Jungbäumen, Baumpflanzmaterial, Bücher, Allerlei vom Baum und vieles mehr.

Das Rahmenprogramm findet im Kurpark statt und ist für alle zugänglich. Hier referiert zum Beispiel der Beregnungsexperte Othmar Wukitsevits über optimale Baumbewässerung. Zu einem ungruseligen “Interview mit einem Vampir” (der Fledermaus) lädt Katharina Bürger von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich. “(Importierte) Schädlinge am Baum – muss jeder Schädling bekämpft werden?” fragt Hannes Krehan vom BFW. Das Publikum kann die persönliche Hebe- und Tragetechnik am Info-Stand der AUVA testen.

In einer Sonderausstellung präsentiert Gärtnermeister Robert Grill ausgewählte Exponate aus seiner Sammlung zum Thema “Baum & Pilz“.

Anmeldung und Eintritt

Fachmesse und Rahmenprogramm sind frei zugänglich. Der Eintritt für die Fachtagung beträgt 85 EUR; Ermäßigungen gibt es im Vorverkauf bis 13. September, für Mitglieder der International Society of Arboriculture und StudentInnen mit Ausweis. SchülerInnen bis 18 Jahre bezahlen auch für die Tagung keinen Eintritt. Anmeldung.