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Kategorie: Veranstaltung

Holz_Haus_Tage 2018 Bad Ischl: Leistungsträger Holzbau

Was müssen Holzbau und Holzbauteile heutzutage leisten können? Mit dieser Frage befassen sich die diesjährigen Holz_Haus_Tage am 18. und 19. Oktober in Bad Ischl. Die Themen  reichen von Schallschutz bis Fassadenbegrünung. Veranstalterin dieser Fachtagung für innovative Holzbauer_innen ist Holzforschung Austria.

Gerade im Bereich der Bauakustik gehen die Entwicklungen in Richtung „erhöhter Schallschutz“. Dies betrifft keineswegs nur den mehrgeschoßigen Wohnbau, sondern selbst innerhalb einer Funktionseinheit, sprich Wohnung oder Einfamilienhaus, werden „zu schützende Räume“ gefordert. Dies wiederum bedeutet erhöhte Anforderungen an das Holzbauteil und an seine Ausführungen und Anschlüsse. Dazu werden Ergebnisse aus aktuellen Untersuchungen in Österreich und Deutschland präsentiert, die praktische Lösungen für den Holzbau bieten. Ein weiterer spannender Programmschwerpunkt widmet sich der Gebäudehülle. Er setzt sich unter anderem mit der Begrünung derselben auseinander und greift auch die Thematik des Feuchtemonitorings und die Entwicklungen in diesem Sektor auf. In gewohnter Weise sind die gewählten Themenbereiche der heurigen Veranstaltung wiederum sehr bunt gemischt und reichen von Neuentwicklungen im Bereich der HBV-Decke, über aktuelle Normenübersichten und juristische Hilfestellungen bis hin zur Fragestellung wieviel Technik ein Haus denn überhaupt benötigt.

Programm der Holz_Haus_Tage 2018 (PDF), Anmeldung und weitere Informationen.


 
Forchtenstein: Tagung zur Jagdkultur im September 2018

Jagdkultur und Wald ist das Thema der fünften österreichischen Forst+Kultur-Tagung. Das dichte Vortragsprogramm in den historischen Räumen der Burg Forchtenstein spannt den Bogen von der Frage, was unter „Jagdkultur“ alles verstanden werden kann, über die fundierte Darstellung der Gesamtentwicklung und Jagdhistorie des gastgebenden Betriebes. Darüber hinaus wird die Arbeit von Jagdmuseen als zentrale Orte der Wissensvermittlung bis hin zu einem Blick auf die historische und lebendige Jagdkultur anderer Kontinente und dem Thema Jagd aus gesellschaftlichsoziologischer Sicht geworfen.

Die Einbettung der jagdkulturellen Praxis in übergeordnete historische Wendepunkte und Ereignisse (1848, 1918 etc.) sowie die zahlreichen Bezüge zur Waldbewirtschaftung sollen besonders zum besseren Verständnis beitragen. Ausgewählte Beispiele aus dem Umfeld österreichischer Forstbetriebe beleuchten die jagdkulturelle Praxis in historischer Zeit und heute – bis hin zu Fragen betrieblicher und regionaler Wertschöpfung.

Jagdkultur und Wald - Einladung Forst&Kultur-Tagung Forchtenstein
Programm 21. September 2018
  • Moderation: Leopold Ziehaus (BMNT)
  • ab 09:00 Uhr Anmeldung und Einlass
  • 09:30 – 10:00 Uhr Grußworte / Eröffnung: Matthias Grün (Esterhazy Betriebe GmbH); Bgm.in Friederike Reismüller (Gemeinde Forchtenstein); Alfred Grieshofer (BMNT)
  • 10:00 – 10:15 Uhr Forst + Kultur im Überblick / Tagungsziele: Alfred Grieshofer (BMNT)
  • 10:15 – 10:30 Uhr Was ist Jagdkultur? Ein Überblick / Thematische Abgrenzung der Tagungsinhalte: Leopold Ziehaus (BMNT)
  • 10:30 – 11:10 Uhr Kurzabriss der Jagdgeschichte Österreichs: Florian Bayer (Esterhazy Betriebe GmbH / Sammlungen)
  • 11:10 – 11:35 Uhr Kaffeepause
  • 11:35 – 12:05 Uhr Jagdmuseen – Professionelle Wissensvermittlung zur Jagdkultur: Karlheinz Wirnsberger (Leiter Jagdmuseum Stainz / Landesmuseum Joanneum)
  • 12:05 – 12:45 Uhr Jagdkultur weltweit. Blick auf andere Länder und Kontinente und Kulturen: Heiko Hornung (Chefredakteur Wild + Hund)
  • 12:45 – 14:15 Uhr Mittagspause
  • 14:15 – 14:45 Uhr Höfische Jagdkultur bei Esterhazy. Historischer Überblick, Ereignisse, Beispiele jagdhistorischer Bauten: Margit Kopp (Esterhazy Betriebe GmbH)
  • 14:45 – 15:15 Uhr Gelebte Jagdkultur heute. Kulturelle Elemente der Jagdbewirtschaftung in Österreich: Klaus Schachenhofer (Dachmarke Jagd Österreich)
  • 15:15 – 15:45 Uhr Historisch-kulturelle Besonderheiten im Bereich bäuerliche Eigenjagden und Jagdgesellschaften: Johannes Dieberger (Forum Lebendige Jagdkultur e.V.)
  • 15:45 -16:10 Uhr Kaffeepause
  • 16:10 – 16:50 Uhr Gelebte Jagdkultur auf den Spuren von Erzherzog Johann. Die alte Tradition der Auerwildbejagung und Hege in der Meran’schen Forstverwaltung Stainz: Helmut Fladenhofer (Meran’sche Forstverwaltung Stainz)
  • 16:50 – 17:20 Uhr „Xeis Edelwild„. Hochqualitatives Wildbret als Marke einer Region und Einkommensergänzung: Andreas Holzinger (Steiermärkische Landesforste)
  • 17:20 – 18:00 Uhr Die Rolle der Jagd in der heutigen – und künftigen – Gesellschaft. Wo steht die Jagd im 21. Jahrhundert in Österreich / Mitteleuropa?: Fritz Wolf (Stift Melk)
  • 18:00 – 18:30 Uhr Abendpause
  • 18:30 – 20:30 Uhr Abendprogramm: Einführung Leopold Ziehaus (BMNT); Jagdmusik mit der Esterhazy Jagdhornbläsergruppe unter der Leitung von Gottfried Putz (ZMS Oberpullendorf / Carl Goldmark Musikschule Deutschkreutz); Nachstellung eines Gemeinschaftsjagdtages mit Jägerschlag und Streckenlegung: Roman Leitner (Landesjägermeister Burgenland)
  • ab 20:30 Uhr Sektempfang – Hubertusrunde Wiener Neustadt
  • Abendessen und gemütliches Beisammensein
Programm 22. September 2018
  • 09:00 – 11:00 Uhr Jagdliche Wissensvermittlung. Führung durch die Halali-Jagdausstellung: Margit Kopp, Florian Bayer, Herbert Zechmeister (Esterhazy Betriebe GmbH); Schauvortrag über die Entwicklung der Waffentechnik: Andreas Sulz (Heeresgeschichtliches Museum Wien)
  • 11:00 – 12:30 Uhr Gelebte Jagdkultur im Revier. Jagdbetriebsbewirtschaftung am Praxisbeispiel Oberer Wald: Peter Fischer (Esterhazy Betriebe GmbH)
  • Schlussworte
  • ab 13:00 Uhr gemeinsames Mittagessen im Restaurant Grenadier
  • Jahreshauptversammlung des Vereines FoKuS im Anschluss an das Mittagessen
Anmeldung und Tagungsgebühr
  • Esterhazy Betriebe GmbH, Esterhazyplatz 5, A-7000 Eisenstadt, forstkultur@esterhazy.at, +43 2682 / 63004-231
  • Tagungspauschale Variante 1: Seminarpauschale inkl. Mittag- und Abendessen ohne Übernachtung € 49,00 p.P., Anmeldung ohne Übernachtung bis spätestens 14. September 2018
  • Tagungspauschale Variante 2: Seminarpauschale inkl. Übernachtung im Einzelzimmer sowie Mittag- und Abendessen € 99,00 p.P., Anmeldung inkl. Übernachtung bis spätestens 31. August 2018

 
Marchegg: Zeitreise in die mittelalterliche Waldarbeit

Farbphoto: Wasser, in dem sich Baeume spiegelnMorgen nehme ich in Marchegg an einer Fledermausexkursion teil. Gerade habe ich gesehen, dass dort im September eine „Zeitreise in die Mittelalterliche Waldarbeit“ angeboten wird. Pflichttermin!

Einladungstext: Die Augebiete entlang der Donau, March und Thaya zählen zu den wertvollsten Naturlandschaften in Mitteleuropa. Jahrhunderte lang wurde im Weinviertel auch der Auwald in Form einer sogenannten Mittelwaldnutzung bewirtschaftet.

Was ist eine Mittelwaldnutzung? Dieser Frage werden wir bei einem Spaziergang in einen Bereich der Au, der normalerweise nicht besichtigt werden kann, auf den Grund gehen.

Welche Pflanzen- und Tierarten profitieren von dieser Art der Nutzung des Waldes? Die Antwort wird Sie verblüffen, denn viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten haben in den lichtdurchfluteten Wäldern ihren Lebensraum gefunden.

Organisatorisches
  • Termin: Samstag, 8. September 2018
  • Uhrzeit: 9:30-12:30 Uhr
  • Treffpunkt: Storchenhaus Marchegg, im ehemaligen Pförtnerhaus im Schlosspark.
  • Exkursionsleitung: Manuel Denner. Denner besuchte vor dem Studium der Landschaftsplanung die Höhere Bun­deslehranstalt fürForstwirtschaft in Gainfarn und arbeitet u.a. beim Naturschutzbund Niederösterreich am Projekt „Naturschätze im zentralen Waldviertel“ mit.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Taschenlampe wenn vorhanden, eventuell Gelsenschutz.
  • Unkostenbeitrag: EUR 7.
  • begrenzte TeilnehmerInnenzahl
  • Anmeldung bis 6. September 2018 per eMail an marchegger.storchenhaus@gmail.com oder per Telephon unter 0681/8144656 (erfahrungsgemäß möglichst früh anmelden).
Mittelalterliche Waldarbeit

Im Zuge eines dreijährigen Naturschutzprojekts startete der WWF den Versuch, auf ausgewählten Flächen in der Au die ehemalige Mittelwaldnutzung zu reaktivieren. „Mit diesem Vorhaben wollen wir feststellen, ob die kleinräumige Mittelwaldnutzung dazu beitragen kann, die Vielfalt an Bäumen, Käfern und Brutvögeln zu fördern. Der Forstbetrieb des WWF Naturreservat Marchauen startete 2015 mit den Vorbereitungen“. Zum Weiterlesen:


 
Holzartenauswahl: verlorenes Wissen?

Beim 87. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte spricht Michael Grabner vom Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe der Universität für Bodenkultur Wien über die richtige Holzartenauswahl und das Wissen darüber, das zunehmend verloren geht. Ich habe Dr. Grabner bei der Forst&Kultur-Tagung „Holz kulturell“ in Obertraun gehört. Das war sehr interessant, wieviele Holzarten mit ihren spezifischen Eigenschaften zum Beispiel bei historischen Bauten und Werkzeugen verwendet wurden! Er ist auch Herausgeber des Buches WerkHolz. Eigenschaften und historische Nutzung 60 mitteleuropäischer Baum- und Straucharten, das auf einem Forschungsprojekt im Rahmen von Sparkling Science basiert. Aus der Einladung:

48 heimische Holzarten

Holz war und ist ein elementarer Naturrohstoff – selbst heute steigt der jährliche Bedarf weltweit noch immer. Die Nutzung von Holz hat aber auch eine ausgeprägte kulturhistorische Dimension mit großer zeitlicher Tiefe. So gehört Holz seit über 400.000 Jahren – seit der archäologisch belegten Verwendung von Werkzeugen und Brennholz – zu den wichtigsten Rohstoffen, die die Menschheit begleitet haben.

In der Vergangenheit wurden die unterschiedlichsten Holzarten immer ihren Eigenschaften entsprechend eingesetzt. So wird z.B. berichtet, dass in einem Bauernhaus in Böhmen 27 verschiedene Holzarten anzutreffen waren. Das Wissen um die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten auch von heute selten genutzten Holzarten wurde in manchen Publikationen – beginnend im 17. Jhdt. – zum Teil aufgezeichnet. Ungefähr ab der Mitte des 20. Jahrhunderts werden in der Literatur nur noch die wichtigsten Nutz- und Handelshölzer beschrieben bzw. werden auch außereuropäische Handelshölzer inkludiert.

Bei Holzartenbestimmungen in österreichischen Museen konnten wir 48 heimische Holzarten nachweisen. D.h. mehr als doppelt so viele als man heute im Handel finden kann. Unter diesen 48 Holzarten finden sich viele Sträucher und Kleinbäume wie z.B. die Kornelkirsche [Dirndl]. Untersuchungen der historischen Literatur bestätigten die Bedeutung dieser heute nicht mehr genutzten Holzarten. Bei diversen Prüfungen dieser Holzarten zeigte sich, warum sie verwendet wurden – sie weisen großteils hervorragende Eigenschaften wie z.B. Festigkeit auf.

Ort und Zeit
  • Mittwoch, 20. Juni 2018, 18.15 bis 20 Uhr
  • Universität für Bodenkultur, Standort Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
  • Präsentation: Michael Grabner
  • Moderation: Verena Winiwarter

 
„Farminar“ über Borkenkäfer live aus dem Waldviertel
Farmbild einer Borkenkäferlarve in einem Baumstamm
Sven Gaedtke: Borkenkäferlarve (2013), CC-BY-SA

Im Waldviertel beherrschen seit einigen Jahren die Borkenkäfer die Diskussionen an forstlichen Stammtischen. Deshalb greift das Ländliche Fortbildungsinstitut dieses Thema auf: Direkt von einem Waldstandort in Modsiedl (Gemeinde Raabs an der Thaya) wird der Forstexperte der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Dipl.-Ing. Karl Schuster, über Bekämpfungsmöglichkeiten des Borkenkäfers berichten. Das besondere daran: Bei diesem „Farminar“ kann man bequem vom eigenen Rechner aus zusehen und auch Fragen an den Vortragenden stellen. Themen des Seminars: Ursachen für eine derartige Kalamität, Vermehrung der Käfer, Vorbeugungs- und Abwehrmaßnahmen.

Termin und Modalitäten

Das „Farminar“ findet am Montag, dem 14. Mai 2018, von 13.30 bis 14.30 Uhr statt. Die Anmeldung ist bis 10. Mai möglich. Die Zugangsdaten und die Anleitung werden rechtzeitig per eMail zugesandt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das besondere am Farminar

„Farminar“ ist ein Kofferwort aus „Farm“ und „Seminar“. Entstanden sind Farminare in den USA, wo sie in erster Linie zur Vernetzung der weit auseinander liegenden Höfe eingesetzt werden. Hintergrund: Welche Bäuerin und welcher Bauer kennt es nicht? So gerne würde man an Exkursionen teilnehmen und anschauen, wie andere Betriebe Herausforderungen meistern. Aber die eigene Arbeit am Betrieb lässt dies oft einfach nicht zu. Der Weiterbildungsbedarf steigt, die verfügbare Zeit nimmt hingegen ab. Beim Farminar führt eine Fachexpertin oder ein Land-/Forstwirt durch den Stall, in den Wald oder über das Feld und präsentiert interessante Arbeitspraktiken oder Gerätschaften. Diese Erläuterungen werden live übertragen und können so von jedem internetfähigen Gerät angeschaut werden. Die Anreise entfällt. Das Farminar ist eine praktische, innovative Ergänzung als Ergänzung zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Erfahrung mit E-Learning am LFI

Das Ländliche Fortbildungsinstitut erweitert zunehmend das Angebot innovativer, nicht ortsgebundener Weiterbildungsformate – eLearning-Kurse, Webinare und Farminare. Ich habe selber an den Webinaren „Bauernhof der Zukunft“ (online nachzuschauen) und „Datenschutz NEU – Was ist zu tun?“ (weitere Termine verfügbar!) teilgenommen. Mir hat die Strukturierung und Moderation gut gefallen – der Input der jeweiligen Experten wurde in Abschnitte gegliedert, und nach jedem Abschnitt war Zeit für Fragen und Diskussion eingeplant. Außerdem sind über das Tool Abfragen wie „aus welchem Bundesland kommen Sie“ oder „wie sehr fühlen Sie sich schon vorbereitet“ möglich, die einen interessanten Einblick in die TeilnehmerInnenstruktur geben.

Auch einen Onlinekurs habe ich schon absolviert – „Grundlagen einer professionellen Almbewirtschaftung„.


 
Treffpunkt: Hochschule – Einführung in die Pecherei
Farbphoto, Stamm einer Foehre mit Markierungen und Schlitzen von der Pecherei
Gerwin Sturm: Used pine tree (2011), CC-BY-SA

„Bäume. Menschen. Jahresringe. Altes Handwerk und Lebensgeschichten aus Österreich“ sind das Thema des nächsten „Treffpunkt: Hochschule“, einer Veranstaltungsreihe der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik. Auf dem Programm: eine praktische Vorführung der Pecherei und ein Theaterstück, das Fragen nach Heimat und Ausgrenzung stellt.

Programm
  • 16.30 Uhr: Eine Einführung in die Pecherei. Im Garten der Hochschule wird eine Schwarzföhre angepecht und Informationen zum alten Handwerk gegeben. Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes der Schwarzföhre (Schwarzkiefer, Pinus nigra), die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien im südlichen Niederösterreich dar. Das Pech galt als Gold der Region. Es war der Grundstoff vieler Produkte wie z.B. Leim, Geigenharz, Terpentin, Schmiermittel und Volksheilmittel wie Pechsalbe. Nach dem Niedergang der Berufspecherei in den 1970er Jahren nahm der Wert der Schwarzföhre stark ab. Heute wandelt sich das Bild: Das Interesse an traditionellem Handwerk steigt wieder an, und so wurde die Pecherei 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.
  • 17:30 Uhr: Die andere Hälfte des Himmels. Theaterstück mit Livemusik: Berührend und sehr persönlich erzählt die Schauspielerin Barbara Gassner die Geschichte ihres Großvaters Siegfried Schwabl. In Geheimschrift hat dieser sein Aufwachsen im Pinzgau der 1930er Jahre als Sohn eines russischen Kriegsgefangenen aufgeschrieben. Barbara Gassner hat diese Aufzeichnungen gemeinsam mit ihrer Mutter übersetzt und daraus ein Theaterstück gemacht. Gedanken zu Verwurzelung und Ausgrenzung kommen darin ebenso vor wie die Frage: Was ist das eigentlich – Heimat? Kann man sich gleichzeitig zuhause und doch fremd fühlen? Begleitet wird sie dabei von Florian Kmet, Musiker aus Wien.
  • 18.30 Uhr: Publikumsgespräch
Ort und Zeit
  • 25. April 2018, ab 16:30 Uhr bis ca. 19.30 Uhr
  • Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Angermayergasse 1, 1130 Wien, Treffpunkt Foyer Hörsaal 1, Erdgeschoß. Öffentlich erreichbar mit U4 Ober St. Veit / 54A Angermayergasse.
Anmeldung

per eMail an seminare@agrarumweltpaedagogik.ac.at.


 
Risikomanagement in der Land- und Forstwirtschaft – Schwerpunkt der LKO

Risikomanagement ist ein Schwerpunkt der Landwirtschaftskammern und der Ländlichen Fortbildungsinstitute im Jahr 2018. Am 23. Mai 2018 ab 9.30 Uhr findet dazu eine Veranstaltung zum Thema „Risikomanagement in der Land- und Forstwirtschaft“ in Graz statt. VeranstalterInnen sind das Netzwerk Zukunftsraum Land und die Landwirtschaftskammer Österreich. Inhalt:

„Wie bei jeder unternehmerischen Tätigkeit, sind auch Tätigkeiten in der Land-und Forstwirtschaft mit Risiken verbunden, die bewirken können, dass angestrebte Ziele nicht oder nur teilweise erreicht werden. Das kann im schlimmsten Fall den Fortbestand eine Betriebs gefährden. Hier bedarf es eines gezielten Risikomanagements, um starke und unerwünschte Schwankungen (vor allem natürlich Negativausschläge) des Unternehmenserfolges zu verhindern.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Akteurinnen und Akteure, die mit Risikomanagement befasst sind, über Angebote in anderen Ländern zu informieren und zum Austausch und Diskussion anzuregen. Ebenso werden Managementtools vorgestellt werden, die in anderen Regionen bereits umgesetzt werden. Aufbauend auf diese Inputs können Überlegungen darüber angestellt werde, welche Managementtools in Österreich verstärkt bzw. neu implementiert werden können“.

Update: das Programm liegt nun vor. Anmeldung bis 21. Mai.

Farbphoto, brennender Wald Eines der Risiken in der Forstwirtschaft: ein Waldbrand. Waldbrände entstehen bei uns in den seltensten Fällen natürlich, sondern fast immer aus Fahrlässigkeit von Menschen. Bild: Bert Knottenbeld: Bushfire, 11. Mai 2007, Flickr, CC-BY-SA
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