Waldhütte in der Zündholzschachtel

Hinter dem “Korridor des Staunens” im Weltmuseum Wien verbirgt sich ein Schaudepot, in dem verschiedenste verwandte Objekte ohne nähere Erläuterung gezeigt werden. Besonders interessant habe ich diese Miniaturen in Streichholzschachteln gefunden – eine großartige Möglichkeit, Objekte, die zu groß fürs Museum sind, zu dokumentieren. Der Anspruch ethnografischer Museen lag darin, die Gesamtheit der materiellen Kultur…Read moreRead more

Besuch am Jüdischen Friedhof Währing

Der Jüdische Friedhof Währing ist der zweitälteste jüdische Friedhof Wiens und war zwischen 1784 und 1879 in Betrieb. Heute ist das Areal in schlechtem Zustand. Viele Grabsteine sind locker oder bereits umgefallen, die Inschriften sind teilweise nur mehr schwer oder gar nicht lesbar. Die Bäume in der parkähnlichen Anlage stellen bei starkem Wind eine Gefahr…Read moreRead more

Vortragsreihe forst-gen-ethik 2019 am BFW

Das Institut für Waldgenetik am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) bietet heuer wieder die Reihe “forst-gen-ethik” rund um das Thema Wald- und Wildgenetik an. Hier das Jahresprogramm 2019: Freitag, 15. Februar 2019, 9-10 Uhr: Forstdirektor Dr. Heino Wolf, Sachsen Forst, Graupa, Deutschland – Züchtung von schnellwachsenden Baumarten für sich ändernde Umwelten Mittwoch, 13. März 2019, 15-16…Read moreRead more

Holz im Kunsthistorischen Museum, Teil 2: Seychellennuss-Kanne

Schon im zweiten Beitrag der Reihe “Holz im Kunsthistorischen Museum” muss ich den Begriff “Holz” etwas ausdehnen – diese Kanne, ein Hauptwerk der Prager Goldschmiedekunst, ist nämlich nicht aus Holz, sondern aus der Frucht der Seychellenpalme gefertigt. Die Seychellenpalme, auch Seychellennuss, kommt nur auf den Seychellen vor, und auch dort nur auf zwei der Inseln….Read moreRead more

Holz im Kunsthistorischen Museum, Teil 1: Betnuss

Ich war in den letzten Wochen zweimal im Kunsthistorischen Museum in Wien – in der Kunstkammer, in der Sonderausstellung “Spitzmaus mummy in a coffin and other treasures“, in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung und der Antikensammlung. Dabei habe ich viele wunderbare Objekte aus Holz oder Baumfrüchten gesehen. Diese haben alle einen eigenen Eintrag verdient. Daher möchte ich…Read moreRead more

Naturdenkmäler im Wiener Stadtplan

Heute habe ich an der 32. Open Government Data-Plattform der Stadt Wien teilgenommen, die heute zu Gast bei der MA22 – Umweltabteilung war. Mit Open Government Data (OGD) bezeichnet man Datenbestände des öffentlichen Sektors, die im Interesse der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht werden. Privatpersonen und Unternehmen können diese Daten weiternutzen. Bei der regelmäßig stattfindenden Plattform…Read moreRead more

Traditionelles Holzhandwerk in neuen filmischen Vermittlungsformen

Presseaussendung der FH St. Pölten: “Kulturelles Erbe neu aufbereitet. Projekt der FH St. Pölten vereint traditionelles Holzhandwerk mit neuen filmischen Vermittlungsformen” Das Holzhandwerk gilt als eines der ältesten Handwerke und wurde über lange Zeit größtenteils mündlich weitergegeben. Im Projekt “Holzhandwerk Revisited” entwickelten Holz- und BewegtbildforscherInnen der FH St. Pölten und der Universität für Bodenkultur Wien…Read moreRead more

Holzartenauswahl: verlorenes Wissen?

Beim 87. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte spricht Michael Grabner vom Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe der Universität für Bodenkultur Wien über die richtige Holzartenauswahl und das Wissen darüber, das zunehmend verloren geht. Ich habe Dr. Grabner bei der Forst&Kultur-Tagung “Holz kulturell” in Obertraun gehört. Das war sehr interessant, wieviele Holzarten mit ihren spezifischen…Read moreRead more

Treffpunkt: Hochschule – Einführung in die Pecherei

“Bäume. Menschen. Jahresringe. Altes Handwerk und Lebensgeschichten aus Österreich” sind das Thema des nächsten “Treffpunkt: Hochschule”, einer Veranstaltungsreihe der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik. Auf dem Programm: eine praktische Vorführung der Pecherei und ein Theaterstück, das Fragen nach Heimat und Ausgrenzung stellt. Programm 16.30 Uhr: Eine Einführung in die Pecherei. Im Garten der Hochschule wird…Read moreRead more

Von der Sargfabrik zum Wohnprojekt

Besuch im Wiener Gemeindebezirk Penzing: Aus der Holz- und Metallsargfabrik Julius Maschner & Söhne, der größten Sargfabrik der Monarchie, entstand 1996 nach zehnjähriger Planungsarbeit ein innovatives Wohnprojekt. Thomas Harbich stellt das Vorhaben in seiner Reihe WienFakten vor. Für Folge 62 der @wien24–#WienFakten haben wir uns die einst größte Sargtischlerei der Monarchie angeschaut und was aus…Read moreRead more