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Kategorie: Pressespiegel

Links und Kommentare zu Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln

Sofia von Schledorn: Wie Katharina den Wald verlor

Wald bedeutet für viele Menschen Erholung, Durchatmen, Ruhe, Entspannung. Aber nicht für alle. Sofia von Schledorn hat für die Plattform „Grüner Journalismus“ mit einer jungen Frau gesprochen, die den Bezug zum Wald verloren hat: „Katharina braucht das Weite. Sie will eine Aussicht, die sie genießen kann, sie will sich nicht durch Bäume abgeschirmt fühlen, sondern den Himmel sehen“. Weiterlesen.


 
SWR: Holzrücken mit Pferdestärke

Screenshot SWR-Sendung Landesschau Baden-Württemberg: Holzrücken mit Pferdestärke, Jänner 2018 Der SWR hat in der Landesschau Baden-Württemberg einen interessanten Beitrag über die Holzrückung „mit Pferdestärke“ gebracht: Stefan Egenberger – hauptberuflich bei der Straßenmeisterei beschäftigt – ist mit seinen Norikern im Billigheimer Forst zugange. Förster Jochen Lutz, der ihn engagiert hat, hat selbst Erfahrung mit Rückepferden und weiß diese Methode zu schätzen.

Egenberger kommt mit zwei Pferden in den Wald, die sich regelmäßig abwechseln. Sowohl Tier als auch Mensch haben eine umfangreiche Ausbildung absolviert, damit das Holzrücken nicht nur bodenschonend, sondern auch ohne Verletzungen abgeht.

Die Sendung vom 10. Jänner 2018 ist bis 10. Jänner 2019 in der SWR-Mediathek abrufbar.

Zum Weiterlesen

Peter Lahr: „Im Billigheimer Wald wird noch per Pferd gerückt„. In: Rhein-Neckar-Zeitung, 16. Jänner 2015


 
Pressespiegel 2018/02 – von Lorbeerwäldern bis Tannin als Dämmstoff

Claudia Lagler: „Dämmen und schützen mit Tanninen. An der FH Salzburg suchen Wissenschaftler nach innovativen Materialien für umweltfreundliches Bauen. Dämmstoffe aus Tannin könnten irgendwann Styropor ersetzen„. In: Die Presse, Wissen & Innovation, 24. Februar 2018, S. 34 – der Holzwissenschaftler Gianluca Tondi von der FH Salzburg forscht nach Einsatzmöglichkeiten für Tannin aus der Holzindustrie und Lignin aus der Zellstoffproduktion. Als eine Anwendung werden die Herstellung von Dämmschäumen auf Tanninbasis und ihre biologische Abbaubarkeit untersucht.

N.N.: „Ökologie bleibt Megatrend. Für Investoren und Bauherren erweist sich nachhaltiges Bauen als rentabel. Immer mehr Menschen wollen in Holzbauten leben“. In: Salzburger Nachrichten, Immobilien, 24. Februar 2018, S. 31 – die höheren Baukosten für Green Buildings rechnen sich durch den höheren Verkaufspreis, stellt eine Wiener Unternehmensberatung fest. Assoziationen zum Baustoff Holz sind unter anderem „natürlich“, „gutes Raumklima“ und „riecht gut“. Im Artikel erwähnt werden auch der Trend zu Vertical Farming und Modelle von schwimmenden Städten.

Reinhard Engel: „Vom Duft der Späne. Der elektronische Tischler: Simon Hohensinn ist bei der Herstellung von Naturholzmöbeln verantwortlich für die Bearbeitungsautomaten„. In: Die Presse, Spectrum, Zeichen der Zeit, 24. Februar 2018, S. IV – Die Arbeit des Tischlereitechnikers Simon Hohensinn bei Team7 in Ried im Innkreis wird vorgestellt.

Carsten Heinke: „Wo die Bäume Pelze tragen. Ganzjährig frühlingshaftes Klima beschert La Gomera eine einzigartige Flora und Fauna„. In: Die Presse, Reisen, 24./25. Februar 2018, S. R2 – Lorbeerwälder im Nationalpark Garajonay auf La Gomera: „Die Nebelwand, die jeden Laut zu schlucken scheint, umschließt ihn [den Wanderer] ebenso wie das Gewirr der schiefen, knorrigen und krummen Stämme, Äste, Zweige, Wurzeln. Die meisten sind so dicht von Moos und Flechten überwuchert, dass man meinen könnte, es sei Fell“.


 
Der neue Trend: Wald als Wandfarbe

Neuer Trend für Wandfarbe:

„Die ‚Hauptfarbe‘ Waldgrün ist eingebettet in eine Skala von gedeckt bis gesättigt. Gefragt ist also nicht mehr das bisherige frühlingshaft-fröhliche Grün, wie das lange Zeit so beliebte Maigrün. Das tiefe Waldgrün ist eher ernst, tiefgründig, vermittelt Stabilität und Beständigkeit – also genau jene Werte, die der aktuelle Trend hin zur Heimat im Sinne von Sicherheit und Überschaubarkeit repräsentiert“.

Quelle: „Der Wald kommt ins Haus. Die Trendfarbe für 2018 ist Waldgrün“. In: Salzburger Nachrichten, Immobilien, 30. Dezember 2017, S. 24 (bezieht sich auf eine Meldung des Farbenherstellers Caparol).


 
Pressespiegel 2017/12 – vom Troadkastenhaus zum Krippenbauer

Ute Woltron: „Teilen im Garten„. In: Die Presse, 22. Dezember 2017, S. 15 – Erinnerungen an die Weihnachtsgeschichte „Der kleine Tannenbaum“.

Lisbeth Legat: „Hausgeschichte: Experiment Troadkasten 4.0„. In: Die Presse, 8. Dezember 2017, S. I1 – „Am Ortsrand von Tamsweg hat Architekt Herwig Zöhrer als Bauherr seine Vision eines smarten, nur mit Produkten aus der Region erbauten Hauses verwirklicht“ – er nennt es „Smart Wood-Haus“.

Sonja Plank-Wiesbauer: „Krippenbauer seit fast 20 Jahren: ‚Das Basteln ist wie eine Therapie‘„. In: Tips, Bucklige Welt, 50. Woche 2017, S. 6 – Portrait des Hochwolkersdorfer Krippenbauers Andi Wally, der sich in seiner Pension einen langgehegten Wunsch erfüllte und die Ausbildung zum Krippenbaumeister machte.

Stefanie Bispring: „Sevilla: Der Wunschzettel am Pomeranzenbaum„. In: Die Presse, 5. Dezember 2017 – spanischer Brauch

Manfred Wolf (Text) / Volker Weihbold (Photos): „Hüter der Stille. Der Winter hat Einzug gehalten im Nationalpark Kalkalpen – und mit ihm eine unsagbare Ruhe. Diese Zeit hat für Nationalpark-Ranger Michael und seine Frau Erni Kirchweger einen ganz besonderen Zauber. Manfred Wolf hat sie besucht„. In: Oberösterreichische Nachrichten, 2. Dezember 2017 – Bildreportage über das Leben in einem Forsthaus

Wojciech Czaja: „In den Hallen der Rims und Burzenschrauben“. In: Der Standard, 1. Dezember 2017, S. 20 (online leicht abgeändert unter dem Titel „Wie aus Rims und Burzenschrauben Steinway-Flügel entstehen“ nachzulesen) – Beschreibung des Klavierbaus im Hause Steinway in Hamburg


 
Gentechnik für den perfekten Christbaum

Was ist nötig, um den perfekten Christbaum zu finden? Zuallererst – Geduld.

Gary Chastagner has spent every fall since 1978 running reconnaissance at Christmas tree plantations, pop-up retail lots, and big-box stores across the country. At each stop, the plant pathologist scours the inventory, finding the best-looking tree in the whole place. Then he takes photos, interrogates salespeople, and snips away small branches, which he weighs with a portable scale before airfreighting them back to Puyallup, for testing at his Washington State University lab.

Der US-amerikanische Biologe Gary Chastagner arbeitet als Phytopathologe am Department of Plant Pathology der Washington State University und hat seinen Forschungsschwerpunkt auf Christbäume gelegt. Er ist Co-Autor von Artikeln wie „Effect of two fire retardants on postharvest drying and flammability of Douglas-fir and Fraser fir Christmas trees“ und „Effectiveness of I-V watering devices in maintaining postharvest freshness and quality of cut Christmas trees„. Außerdem hat er unter anderem den „President’s Appreciation Award“ der Pacific Northwest Christmas Tree Association gewonnen. 🎄

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Megan Molteni: „Using Genetics to Make a More Perfect Christmas Tree„. In: Wired, 21. Dezember 2017


 
Kalkalpen: Leben im Forsthaus mitten im Wald

Die Oberösterreichischen Nachrichten haben eine wunderbare Bildreportage über das Leben in einem Forsthaus veröffentlicht. Der Nationalpark-Ranger Michael Kirchweger und seine Frau Erni Kirchweger wohnen im Bodinggraben im Nationalpark Kalkalpen.

Im Spätherbst gibt der Wald einen tiefen Einblick in seine Anatomie frei. Alle Blätter sind bereits abgefallen. „Als würden Golddukaten vom Himmel fallen“, beschreibt Erni das Schauspiel, wenn der Wind die bunten Blätter von den Bäumen abtransportiert und diese im Sonnenlicht zu Boden segeln. Dann ragen die nackten Bäume ihre von einer Eispatina überzogenen Äste wie ein auf den Kopf gestellter Kronleuchter in die Höhe.

Manfred Wolf (Text) / Volker Weihbold (Photos): „Hüter der Stille. Der Winter hat Einzug gehalten im Nationalpark Kalkalpen – und mit ihm eine unsagbare Ruhe. Diese Zeit hat für Nationalpark-Ranger Michael und seine Frau Erni Kirchweger einen ganz besonderen Zauber. Manfred Wolf hat sie besucht„. In: Oberösterreichische Nachrichten, 2. Dezember 2017 (Hinweis von den Österreichischen Bundesforsten auf Facebook)


 
Wunschzettel am Pomeranzenbaum

Und jetzt hängen die Kinder ihre Wunschzettel in die immergrünen Pomeranzenbäume im sieben Hektar großen Garten des Königspalasts Alcázar. Glyzinien, Jasmin, Palmen und Pfaue bilden hier die Kulisse. Die Wunschzettel hängen zwischen reifen Orangen, ihr Duft sei für sie der Duft der Weihnacht, erklärt Guide Mercedes Miguez…

Aus: Stefanie Bispring: „Sevilla: Der Wunschzettel am Pomeranzenbaum„. In: Die Presse, 5. Dezember 2017


 
Zwanzig Hartholzlagen für das Klavier

Im „Standard“ vom 1. Dezember 2017 beschreibt Wojciech Czaja den Klavierbau im Hause Steinway in Hamburg. Die Methode zur Herstellung des „Rim“, der Außenkontur des Korpus, aus verleimten Hartholzlagen stammt von Theodor Steinweg, dem Sohn des Firmengründers Heinrich Engelhard Steinweg:

Die Geburtsstunde des Flügels ist – und das ist eine Besonderheit von Steinway – die Fertigung des sogenannten Rims. Denn im Gegensatz zu anderen Klavierproduzenten, die zunächst das mechanische Innenleben bauen und es anschließend ins Holzgehäuse heben, werden im Hause Steinway Gussplatte, Saitenwerk und Klaviatur direkt in den fertigen Holzkorpus eingearbeitet. (…) Erst werden, je nach Flügeltyp und Größe, bis zu 20 Hartholzlagen aus Ahorn und Mahagoni, sogenannte Dickten, durch die Leimmaschine und über den Leimtisch gejagt und übereinandergeschichtet, anschließend tragen vier Mann das klebrig-feuchte Holzpaket zum Biegebock, wo es mit gigantischen Burzenschrauben und Stempelklammern unter Hochdruck eingespannt wird. Nach drei bis sechs Stunden bei 65 Grad Celsius und tonnenschwerem Druck ist der Rim ausgehärtet.

Wojciech Czaja: „In den Hallen der Rims und Burzenschrauben“. In: Der Standard, 1. Dezember 2017, S. 20 (online leicht abgeändert unter dem Titel „Wie aus Rims und Burzenschrauben Steinway-Flügel entstehen“ nachzulesen)


 
Auch Stadtwälder brauchen Förster

Martin Behr und Eva Hammerer berichten in den Salzburger Nachrichten über die Stadtwälder von Graz und Salzburg. Die Förster Peter Bedenk in Graz und Manuel Kapeller in Salzburg und ihre vielfältigen Aufgaben von der Jagd bis zur Waldpädagogik werden vorgestellt.

Es ist ein Job, bei dem man viel Zeit in der freien Natur verbringt: Stadtförster stoßen unerwartet auf Trüffel, müssen den Borkenkäfer und das Eschentriebsterben bekämpfen und sorgen sich um Wildtiere wie Dachs, Wildschwein und Fuchs.

Weiterlesen in den Salzburger Nachrichten vom 12. Oktober 2017.