Header Image

Kategorie: Stadt & Land

Überbegriff zu den geographischen Angaben. Bundesländer in den Kategorien; Details in den Schlagwörtern.

Marchegg: Zeitreise in die mittelalterliche Waldarbeit

Farbphoto: Wasser, in dem sich Baeume spiegelnMorgen nehme ich in Marchegg an einer Fledermausexkursion teil. Gerade habe ich gesehen, dass dort im September eine „Zeitreise in die Mittelalterliche Waldarbeit“ angeboten wird. Pflichttermin!

Einladungstext: Die Augebiete entlang der Donau, March und Thaya zählen zu den wertvollsten Naturlandschaften in Mitteleuropa. Jahrhunderte lang wurde im Weinviertel auch der Auwald in Form einer sogenannten Mittelwaldnutzung bewirtschaftet.

Was ist eine Mittelwaldnutzung? Dieser Frage werden wir bei einem Spaziergang in einen Bereich der Au, der normalerweise nicht besichtigt werden kann, auf den Grund gehen.

Welche Pflanzen- und Tierarten profitieren von dieser Art der Nutzung des Waldes? Die Antwort wird Sie verblüffen, denn viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten haben in den lichtdurchfluteten Wäldern ihren Lebensraum gefunden.

Organisatorisches
  • Termin: Samstag, 8. September 2018
  • Uhrzeit: 9:30-12:30 Uhr
  • Treffpunkt: Storchenhaus Marchegg, im ehemaligen Pförtnerhaus im Schlosspark.
  • Exkursionsleitung: Manuel Denner. Denner besuchte vor dem Studium der Landschaftsplanung die Höhere Bun­deslehranstalt fürForstwirtschaft in Gainfarn und arbeitet u.a. beim Naturschutzbund Niederösterreich am Projekt „Naturschätze im zentralen Waldviertel“ mit.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Taschenlampe wenn vorhanden, eventuell Gelsenschutz.
  • Unkostenbeitrag: EUR 7.
  • begrenzte TeilnehmerInnenzahl
  • Anmeldung bis 6. September 2018 per eMail an marchegger.storchenhaus@gmail.com oder per Telephon unter 0681/8144656 (erfahrungsgemäß möglichst früh anmelden).
Mittelalterliche Waldarbeit

Im Zuge eines dreijährigen Naturschutzprojekts startete der WWF den Versuch, auf ausgewählten Flächen in der Au die ehemalige Mittelwaldnutzung zu reaktivieren. „Mit diesem Vorhaben wollen wir feststellen, ob die kleinräumige Mittelwaldnutzung dazu beitragen kann, die Vielfalt an Bäumen, Käfern und Brutvögeln zu fördern. Der Forstbetrieb des WWF Naturreservat Marchauen startete 2015 mit den Vorbereitungen“. Zum Weiterlesen:


 
Klimarekonstruktion mit Baumringen

2009 erschien das Buch „Klimawandel in Österreich. Die letzten 20.000 Jahre… und ein Blick voraus“, herausgegeben von Roland Schmidt, Christoph Matulla und Roland Psenner. Es kann auf der Website der Universität Innsbruck heruntergeladen werden. Der Band beschäftigt sich unter anderem mit der Klimarekonstruktion. Es gibt viele verschiedene Methoden, das Klima vor der instrumentellen Messung zu rekonstruieren. Diese reicht ungefähr 250 Jahre zurück. Eine davon ist die Untersuchung von Baumringen (Dendrochronologie). Zwei für dieses Blog interessante Artikel sind in „Klimawandel in Österreich“ enthalten. Die Texte sind übrigens auf Deutsch, hier gebe ich nur die (nur in Englisch verfügbaren) Abstracts zur Information wieder:

Föhre zur Rekonstruktion der Niederschlagssummen

Über die Schwarzkiefer als Niederschlagsindikator für Ostösterreich schreiben Michael Grabner und Franz Holawe. Für mich besonders interessant, da ich ja in einem Föhrengebiet wohne.

Abstract: The aim of the project was to find precipitation sensitive trees in Eastern Austria and to perform a 500 year long reconstruction of precipitation sums. The black pine (Pinus nigra var. austriaca) is described in the literature as a precipitation sensitive tree and due to its high age (up to 700 years) it is possible to set up 500 year long reconstructions of precipitation totals in the area of the „Thermenlinie“ in the eastern part of Austria. As there is only a small number of trees available in the early period we focus on the period from 1700 to 1995 AD. In addition the parameter „false rings“ (or density deviations) was used to reconstruct the amount of precipitation in May. This reconstruction shows interesting results throughout the period from 1880 to 1995 AD especially regarding the interpretation of year rings.

Alpine Dendrochronologie

Kurt Nicolussi befasste sich mit „Alpiner Dendrochronologie – Untersuchungen zur Kenntnis der holozänen Umwelt- und Klimaentwicklung“.

Abstract: Dendrochronological research in the Alps takes place since the 1940s, but until recent years a Holocene tree-ring chronology based on Alpine samples has been missed. The new Eastern-Alpine Conifer Chronology (EACC, from 7109 B.C. to A.D. 2002) discussed here is with its length of more than 9000 years the second longest tree-ring chronology in the world. Based on the EACC, new results were obtained regarding Holocene glacier and tree-line variability in the Alps. These dendrochronological results indicate that on average the early and middle Holocene (until about 4000 years BP) was significantly warmer than the late Holocene. To date, dendro-climatological temperature reconstructions for the Alps cover the last some 1000 years. The reconstructed temperature evolution is in accordance with the known environmental evolution, particularly with the glacier history.


 
Holzartenauswahl: verlorenes Wissen?

Beim 87. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte spricht Michael Grabner vom Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe der Universität für Bodenkultur Wien über die richtige Holzartenauswahl und das Wissen darüber, das zunehmend verloren geht. Ich habe Dr. Grabner bei der Forst&Kultur-Tagung „Holz kulturell“ in Obertraun gehört. Das war sehr interessant, wieviele Holzarten mit ihren spezifischen Eigenschaften zum Beispiel bei historischen Bauten und Werkzeugen verwendet wurden! Er ist auch Herausgeber des Buches WerkHolz. Eigenschaften und historische Nutzung 60 mitteleuropäischer Baum- und Straucharten, das auf einem Forschungsprojekt im Rahmen von Sparkling Science basiert. Aus der Einladung:

48 heimische Holzarten

Holz war und ist ein elementarer Naturrohstoff – selbst heute steigt der jährliche Bedarf weltweit noch immer. Die Nutzung von Holz hat aber auch eine ausgeprägte kulturhistorische Dimension mit großer zeitlicher Tiefe. So gehört Holz seit über 400.000 Jahren – seit der archäologisch belegten Verwendung von Werkzeugen und Brennholz – zu den wichtigsten Rohstoffen, die die Menschheit begleitet haben.

In der Vergangenheit wurden die unterschiedlichsten Holzarten immer ihren Eigenschaften entsprechend eingesetzt. So wird z.B. berichtet, dass in einem Bauernhaus in Böhmen 27 verschiedene Holzarten anzutreffen waren. Das Wissen um die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten auch von heute selten genutzten Holzarten wurde in manchen Publikationen – beginnend im 17. Jhdt. – zum Teil aufgezeichnet. Ungefähr ab der Mitte des 20. Jahrhunderts werden in der Literatur nur noch die wichtigsten Nutz- und Handelshölzer beschrieben bzw. werden auch außereuropäische Handelshölzer inkludiert.

Bei Holzartenbestimmungen in österreichischen Museen konnten wir 48 heimische Holzarten nachweisen. D.h. mehr als doppelt so viele als man heute im Handel finden kann. Unter diesen 48 Holzarten finden sich viele Sträucher und Kleinbäume wie z.B. die Kornelkirsche [Dirndl]. Untersuchungen der historischen Literatur bestätigten die Bedeutung dieser heute nicht mehr genutzten Holzarten. Bei diversen Prüfungen dieser Holzarten zeigte sich, warum sie verwendet wurden – sie weisen großteils hervorragende Eigenschaften wie z.B. Festigkeit auf.

Ort und Zeit
  • Mittwoch, 20. Juni 2018, 18.15 bis 20 Uhr
  • Universität für Bodenkultur, Standort Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
  • Präsentation: Michael Grabner
  • Moderation: Verena Winiwarter

 
Spektakulär: Vinzenzkapelle in Hernstein

Bei einem Besuch des Pecherlehrpfades in Hernstein (Niederösterreich) wurde ich von der Vinzenzkapelle überrascht. Ein so außergewöhnliches Bauwerk hatte ich einfach nicht erwartet.

DIe Kapelle wurde 2001 von Jutta Woertl-Goessler geplant und 2002 im Rahmen eines Förderprogramms für Kunst im öffentlichen Raum umgesetzt. Sie besteht aus einer  wunderschön geschwungenen Holzwand und einer Glaswand. Dass sie zum Wald hin offen ist, sieht man erst, wenn man sie betritt.

Portraits von Hernsteiner Pechern

Elke Krasny beschreibt die Kapelle im Architekturführer Niederösterreich so:

In die geneigte Holzskelettwand wurde das Bild des heiligen Vinzenz von Saragossa, des Schutzpatrons der Pecher und Holzknechte, sowie übereinander gelagerte Portraits der Pecher in Form von farbigen Gläsern, entworfen von dem Künstler Hans Woertl, eingearbeitet. Hans Woertl machte Fotos der letzten Pecher von Hernstein und überlagerte die Repros. Dieses aus vielen einzelnen zusammengesetzte, kollektive Porträt wurde in der Glaswerkstätte Geyling mit Glasfarben und färbigen Gläsern auf die einzelnen Segmente der gläsernen Bilderwand übertragen.

Über den Pecherlehrpfad selbst ein andermal mehr. Noch eine Anmerkung: Auf der großen Tafel neben der Kapelle werden weder die Architektin noch der Künstler namentlich erwähnt. Wie kommt so etwas?


 
„Farminar“ über Borkenkäfer live aus dem Waldviertel
Farmbild einer Borkenkäferlarve in einem Baumstamm
Sven Gaedtke: Borkenkäferlarve (2013), CC-BY-SA

Im Waldviertel beherrschen seit einigen Jahren die Borkenkäfer die Diskussionen an forstlichen Stammtischen. Deshalb greift das Ländliche Fortbildungsinstitut dieses Thema auf: Direkt von einem Waldstandort in Modsiedl (Gemeinde Raabs an der Thaya) wird der Forstexperte der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Dipl.-Ing. Karl Schuster, über Bekämpfungsmöglichkeiten des Borkenkäfers berichten. Das besondere daran: Bei diesem „Farminar“ kann man bequem vom eigenen Rechner aus zusehen und auch Fragen an den Vortragenden stellen. Themen des Seminars: Ursachen für eine derartige Kalamität, Vermehrung der Käfer, Vorbeugungs- und Abwehrmaßnahmen.

Termin und Modalitäten

Das „Farminar“ findet am Montag, dem 14. Mai 2018, von 13.30 bis 14.30 Uhr statt. Die Anmeldung ist bis 10. Mai möglich. Die Zugangsdaten und die Anleitung werden rechtzeitig per eMail zugesandt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das besondere am Farminar

„Farminar“ ist ein Kofferwort aus „Farm“ und „Seminar“. Entstanden sind Farminare in den USA, wo sie in erster Linie zur Vernetzung der weit auseinander liegenden Höfe eingesetzt werden. Hintergrund: Welche Bäuerin und welcher Bauer kennt es nicht? So gerne würde man an Exkursionen teilnehmen und anschauen, wie andere Betriebe Herausforderungen meistern. Aber die eigene Arbeit am Betrieb lässt dies oft einfach nicht zu. Der Weiterbildungsbedarf steigt, die verfügbare Zeit nimmt hingegen ab. Beim Farminar führt eine Fachexpertin oder ein Land-/Forstwirt durch den Stall, in den Wald oder über das Feld und präsentiert interessante Arbeitspraktiken oder Gerätschaften. Diese Erläuterungen werden live übertragen und können so von jedem internetfähigen Gerät angeschaut werden. Die Anreise entfällt. Das Farminar ist eine praktische, innovative Ergänzung als Ergänzung zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Erfahrung mit E-Learning am LFI

Das Ländliche Fortbildungsinstitut erweitert zunehmend das Angebot innovativer, nicht ortsgebundener Weiterbildungsformate – eLearning-Kurse, Webinare und Farminare. Ich habe selber an den Webinaren „Bauernhof der Zukunft“ (online nachzuschauen) und „Datenschutz NEU – Was ist zu tun?“ (weitere Termine verfügbar!) teilgenommen. Mir hat die Strukturierung und Moderation gut gefallen – der Input der jeweiligen Experten wurde in Abschnitte gegliedert, und nach jedem Abschnitt war Zeit für Fragen und Diskussion eingeplant. Außerdem sind über das Tool Abfragen wie „aus welchem Bundesland kommen Sie“ oder „wie sehr fühlen Sie sich schon vorbereitet“ möglich, die einen interessanten Einblick in die TeilnehmerInnenstruktur geben.

Auch einen Onlinekurs habe ich schon absolviert – „Grundlagen einer professionellen Almbewirtschaftung„.


 
Treffpunkt: Hochschule – Einführung in die Pecherei
Farbphoto, Stamm einer Foehre mit Markierungen und Schlitzen von der Pecherei
Gerwin Sturm: Used pine tree (2011), CC-BY-SA

„Bäume. Menschen. Jahresringe. Altes Handwerk und Lebensgeschichten aus Österreich“ sind das Thema des nächsten „Treffpunkt: Hochschule“, einer Veranstaltungsreihe der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik. Auf dem Programm: eine praktische Vorführung der Pecherei und ein Theaterstück, das Fragen nach Heimat und Ausgrenzung stellt.

Programm
  • 16.30 Uhr: Eine Einführung in die Pecherei. Im Garten der Hochschule wird eine Schwarzföhre angepecht und Informationen zum alten Handwerk gegeben. Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes der Schwarzföhre (Schwarzkiefer, Pinus nigra), die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien im südlichen Niederösterreich dar. Das Pech galt als Gold der Region. Es war der Grundstoff vieler Produkte wie z.B. Leim, Geigenharz, Terpentin, Schmiermittel und Volksheilmittel wie Pechsalbe. Nach dem Niedergang der Berufspecherei in den 1970er Jahren nahm der Wert der Schwarzföhre stark ab. Heute wandelt sich das Bild: Das Interesse an traditionellem Handwerk steigt wieder an, und so wurde die Pecherei 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.
  • 17:30 Uhr: Die andere Hälfte des Himmels. Theaterstück mit Livemusik: Berührend und sehr persönlich erzählt die Schauspielerin Barbara Gassner die Geschichte ihres Großvaters Siegfried Schwabl. In Geheimschrift hat dieser sein Aufwachsen im Pinzgau der 1930er Jahre als Sohn eines russischen Kriegsgefangenen aufgeschrieben. Barbara Gassner hat diese Aufzeichnungen gemeinsam mit ihrer Mutter übersetzt und daraus ein Theaterstück gemacht. Gedanken zu Verwurzelung und Ausgrenzung kommen darin ebenso vor wie die Frage: Was ist das eigentlich – Heimat? Kann man sich gleichzeitig zuhause und doch fremd fühlen? Begleitet wird sie dabei von Florian Kmet, Musiker aus Wien.
  • 18.30 Uhr: Publikumsgespräch
Ort und Zeit
  • 25. April 2018, ab 16:30 Uhr bis ca. 19.30 Uhr
  • Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Angermayergasse 1, 1130 Wien, Treffpunkt Foyer Hörsaal 1, Erdgeschoß. Öffentlich erreichbar mit U4 Ober St. Veit / 54A Angermayergasse.
Anmeldung

per eMail an seminare@agrarumweltpaedagogik.ac.at.


 
Eiche und Palisander. Zu Gast auf Schloss Hernstein

Der im letzten Jahr gegründete Verein Architekturerbe Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, Führungen durch Gebäude und Gärten, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind, zu ermöglichen. So bin ich gestern ins Schloss Hernstein gekommen.

Das einstmals schlichte Anwesen, ein ehemaliger Meierhof, wurde – im Auftrag des Erzherzogs Leopold Ludwig – von Theophil Hansen umgebaut und im Stile der englischen Gotik modernisiert. Hansen gestaltete nicht nur das Gebäude an sich, sondern entwarf auch große Teile der Inneneinrichtung – vom Stiegengeländer bis zur Türschnalle. Heute gilt das Schloss als eines der bedeutendsten historistischen Gebäude Österreichs. Es ist im Besitz der Wirtschaftskammer und wird für Seminare genutzt.

Holzdecke und Jagdszenen

Interessant für Frau von Wald: der Boden im Wappensaal, der aus Eichenholz mit Palisander-Einlagen gefertigt wurde. Beeindruckende Holzdecken, von denen die prachtvollste den Gegenwert von dreißig Bauernhöfen kostete. Deckengemälde mit Jagdszenen. Der Schlosspark mit künstlichem Teich, an dem zur Unterhaltung auch Seeschlachten nachgestellt wurden.


 
Risikomanagement in der Land- und Forstwirtschaft – Schwerpunkt der LKO

Risikomanagement ist ein Schwerpunkt der Landwirtschaftskammern und der Ländlichen Fortbildungsinstitute im Jahr 2018. Am 23. Mai 2018 ab 9.30 Uhr findet dazu eine Veranstaltung zum Thema „Risikomanagement in der Land- und Forstwirtschaft“ in Graz statt. VeranstalterInnen sind das Netzwerk Zukunftsraum Land und die Landwirtschaftskammer Österreich. Inhalt:

„Wie bei jeder unternehmerischen Tätigkeit, sind auch Tätigkeiten in der Land-und Forstwirtschaft mit Risiken verbunden, die bewirken können, dass angestrebte Ziele nicht oder nur teilweise erreicht werden. Das kann im schlimmsten Fall den Fortbestand eine Betriebs gefährden. Hier bedarf es eines gezielten Risikomanagements, um starke und unerwünschte Schwankungen (vor allem natürlich Negativausschläge) des Unternehmenserfolges zu verhindern.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Akteurinnen und Akteure, die mit Risikomanagement befasst sind, über Angebote in anderen Ländern zu informieren und zum Austausch und Diskussion anzuregen. Ebenso werden Managementtools vorgestellt werden, die in anderen Regionen bereits umgesetzt werden. Aufbauend auf diese Inputs können Überlegungen darüber angestellt werde, welche Managementtools in Österreich verstärkt bzw. neu implementiert werden können“.

Update: das Programm liegt nun vor. Anmeldung bis 21. Mai.

Farbphoto, brennender Wald Eines der Risiken in der Forstwirtschaft: ein Waldbrand. Waldbrände entstehen bei uns in den seltensten Fällen natürlich, sondern fast immer aus Fahrlässigkeit von Menschen. Bild: Bert Knottenbeld: Bushfire, 11. Mai 2007, Flickr, CC-BY-SA
Zum Weiterlesen

 
Von der Sargfabrik zum Wohnprojekt

Besuch im Wiener Gemeindebezirk Penzing: Aus der Holz- und Metallsargfabrik Julius Maschner & Söhne, der größten Sargfabrik der Monarchie, entstand 1996 nach zehnjähriger Planungsarbeit ein innovatives Wohnprojekt. Thomas Harbich stellt das Vorhaben in seiner Reihe WienFakten vor.

Die Firma Maschner, die Nachfolgerin der 1860 gegründeten „K. u. K. Hof-Metallwarenfabrik A. M. Beschorner„, stellte unter anderem die Särge für Mary Vetsera und Karl Lueger her.

Zum Weiterlesen
  • Lackner, Franz: Die Geschichte der Sargfabrik Julius Maschner & Söhne. Unternehmensgeschichte als Spiegel gesellschaftlicher Wandlungsprozesse seit dem 19. Jahrhundert. Ein wirtschaftshistorischer Beitrag zur Sepukralkulturforschung. Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2000

 
Pressespiegel 2018/02 – von Lorbeerwäldern bis Tannin als Dämmstoff

Claudia Lagler: „Dämmen und schützen mit Tanninen. An der FH Salzburg suchen Wissenschaftler nach innovativen Materialien für umweltfreundliches Bauen. Dämmstoffe aus Tannin könnten irgendwann Styropor ersetzen„. In: Die Presse, Wissen & Innovation, 24. Februar 2018, S. 34 – der Holzwissenschaftler Gianluca Tondi von der FH Salzburg forscht nach Einsatzmöglichkeiten für Tannin aus der Holzindustrie und Lignin aus der Zellstoffproduktion. Als eine Anwendung werden die Herstellung von Dämmschäumen auf Tanninbasis und ihre biologische Abbaubarkeit untersucht.

N.N.: „Ökologie bleibt Megatrend. Für Investoren und Bauherren erweist sich nachhaltiges Bauen als rentabel. Immer mehr Menschen wollen in Holzbauten leben“. In: Salzburger Nachrichten, Immobilien, 24. Februar 2018, S. 31 – die höheren Baukosten für Green Buildings rechnen sich durch den höheren Verkaufspreis, stellt eine Wiener Unternehmensberatung fest. Assoziationen zum Baustoff Holz sind unter anderem „natürlich“, „gutes Raumklima“ und „riecht gut“. Im Artikel erwähnt werden auch der Trend zu Vertical Farming und Modelle von schwimmenden Städten.

Reinhard Engel: „Vom Duft der Späne. Der elektronische Tischler: Simon Hohensinn ist bei der Herstellung von Naturholzmöbeln verantwortlich für die Bearbeitungsautomaten„. In: Die Presse, Spectrum, Zeichen der Zeit, 24. Februar 2018, S. IV – Die Arbeit des Tischlereitechnikers Simon Hohensinn bei Team7 in Ried im Innkreis wird vorgestellt.

Carsten Heinke: „Wo die Bäume Pelze tragen. Ganzjährig frühlingshaftes Klima beschert La Gomera eine einzigartige Flora und Fauna„. In: Die Presse, Reisen, 24./25. Februar 2018, S. R2 – Lorbeerwälder im Nationalpark Garajonay auf La Gomera: „Die Nebelwand, die jeden Laut zu schlucken scheint, umschließt ihn [den Wanderer] ebenso wie das Gewirr der schiefen, knorrigen und krummen Stämme, Äste, Zweige, Wurzeln. Die meisten sind so dicht von Moos und Flechten überwuchert, dass man meinen könnte, es sei Fell“.