Stadt & Land

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Forst-Kultur-Tagung 2022: ForstKultur aktiv vermitteln

Die Forstliche Ausbildungsstätte Traunkirchen und der Verein FoKuS laden zur 8. Österreichischen Forst-Kultur-Tagung “ForstKultur aktiv vermitteln” am 28. und 29. Oktober 2022 ein. Programm und andere Informationen (PDF).

Programm am Freitag, 28. Oktober 2022

ab 9:00 Anmeldung / Einlass

Moderation: Hermine Hackl

9:30 – 10:00 Einleitung
Grußworte / Einführung / Eröffnung – Leopold Ziehaus, FoKuS Obmann; Florian Hader, FAST Traunkirchen am Waldcampus
Tagungsziele / Hintergründe – Alfred Grieshofer, BMNT
Einführung in das Tagungsprogramm / Ablauf – Hermine Hackl

10:00 – 10:30 “Was ist aktive Vermittlung von Forst + Kultur?” – Elisabeth Johann

10:30 – 11:00 “Geförderte Forst + Kultur Einzelaktivitäten”. Datenlage / Entwicklung /Trends – Johannes Schindlauer, Klima-Schutz-Wald/Innsbruck

11:00 – 11:20 Kaffeepause

11:20 -12:40 LehrgangsabsolventInnen stellen ihre Einzelaktivitäten vor:
1. “Gelebte Forst Kultur im Hartelsgraben” – Andreas Holzinger, Stmk Landesforste
2. “Holzriese im Herrlewald” – Fritz Wolf, Waldschule Almtal
3. “Eine romantische Landschaft – den Naturpark Sparbach als Sehnsuchtsort des Biedermeiers entdecken” – Viktoria Felmer, AK Geragogik
4. “Der Wald kommt ins Seniorenheim” (Ein Kopfmarsch in den Wald) – Andrea und Wolfgang Vogel, Waldschule-Vogel

12:40 – 14:00 Mittagessen im Speisesaal

14:00 – 17:00 Workshop zum Tagungsthema – Leitung: Elisabeth Johann
Austausch und Diskussion in Form eines “Worldcafes” – drei Arbeitsgruppen:
1. Zertifikatslehrgang (Verbesserungen / Adaptierungsbedarf)
2. Lehrgangs-AbsolventInnen tauschen sich aus
3. Verein FoKuS (Was kann der Verein zum Thema aktiv beitragen)

Kurzpräsentation der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen

Resümee des Workshops

17:30 – 18:30 Jahreshauptversammlung FoKuS

19:00 Gemeinsames Abendessen im Bistro an der FAST Traunkirchen mit musikalischer Umrahmung

Programm Samstag, 29. Oktober 2022: Exkursion Bad Goisern

“Forst + Kultur aktiv vermitteln – im ÖBF Revier Goiserer Weissenbachtal”. Wir besuchen die Chorinsky-Klause, ein ÖBF-Revier in Bad Goisern. Die Führung soll uns im Rahmen der Tagung als lebendiges, aktuelles Musterbeispiel einer Forst + Kultur-Einzelaktivität im Sinne des Zertifikatslehrgang dienen. Festes Schuhwerk + Regenschutz wird dringend empfohlen!

8:00 Abfahrt mit Bus

9:00 Treffpunkt Weissenbachwirt (Weißenbach 17, 4822 Bad Goisern)

9:30 – 13:00 Begrüßung, Vorstellung des Forstbetriebes und Revier, Fahrt bzw. gemeinsamer Rundgang durchs Weissenbachtal mit Martin Steyrer und Revierleiter Mathias Hackl, ÖBF Goisern

13:00 gemeinsames Mittagessen beim „Weissenbachwirt“ mit gemütlichem Ausklang (optional)


Straßenbäume mit Zukunft? Stadtökologische Führung

Photo: dünner Baum mit wenig Platz umgeben von SitzbankStraßenbäume mit Zukunft?” ist der Titel einer stadtökologischen Führung von und mit dem Biologen Gregor Dietrich. Organisiert wird die Tour vom Verein Labor Alltagskultur.

Zeit: Mittwoch, 27. Juli, 18 Uhr. Treffpunkt: Wien Handelskai (Zug/U6), Ausgang Maria-Restituta-Platz (Stadtplan). Teilnahme kostenlos, Spenden und Anmeldung erbeten (Kontakt).

Ich habe vor zwei Tagen an einer Führung zum Thema “Pflasterritzenvegetation” mit Gregor Dietrich teilgenommen und habe einiges dabei gelernt. Wer Erfahrung mit “Botanikergeschwindigkeit” hat, weiß, dass dabei normalerweise keine weiten Strecken zurückgelegt werden, weil an jeder Straßenecke etwas Interessantes auf uns wartet.


Sammlung Adalbert Klaar: Bauernhauspläne

Der österreichische Architekt, Bauforscher und Denkmalpfleger Adalbert Klaar (1900-1981) zeichnete ab 1925 Pläne von Bauernhäusern in Österreich. In den frühen 1980er Jahren übergab er seine Sammlung von 292 Original-Planzeichnungen dem Institut für Volkskunde (heute Institut für Europäische Ethnologie) der Universität Wien. Diese Zeichnungen wurden digitalisiert und sind online abrufbar. “Der größte Teil der gezeichneten Bauernhäuser stammt aus Niederösterreich (161 Pläne), gefolgt von Salzburg (61 Pläne), Oberösterreich (38 Pläne) und der Steiermark (32 Pläne). Die Bauernhäuser werden in unterschiedlichen Perspektiven (Grundriss, Aufriss, Querschnitt etc.) gezeigt”. Außerdem hat Klaar sie “mit handschriftlichen Zusatzinformationen wie Hausname, Adresse, Datum der Zeichnung, Maßangaben, Detailbeschreibungen (z.B. ‘Stube’, ‘Kammer’, ‘Backofen’ etc.) ergänzt”.

Die Zeichnungen sind in vielerlei Hinsicht interessant: die Aufteilung von Wohn- und Arbeitsbereich, die Verwendung von Holz, die Dimensionierung, übliche Bauweisen abhängig von der Region und vieles mehr. Auch für mein Spezialinteresse, die Hofnamen, ist einiges dabei, zum Beispiel “Hiasl in der Woad“, “Friedl in der Zeil“, “Toni auf der Leiten“, “Trattensepp” und “Franzl in Neuling“.

von Adalbert Klaar handgezeichneter Plan eines Bauernhauses in den 1930er Jahren, mit verschiedenen Perspektiven

Ein Beispiel aus meinem Bezirk. Quellenangabe: Universitätsbibliothek Wien / Sammlung Adalbert Klaar: Bauernhausplan Einzelhof Rodlbauer Unternberg bei St. Corona am Wechsel, Gemeinde Kirchberg a. W., Bezirk Neunkirchen, 18. August 1937, https://goobi-viewer.univie.ac.at/viewer/resolver?urn=urn:nbn:at:at-ubw:g-31864

Mehr über Adalbert Klaar im WienGeschichteWiki, im Architektenlexikon Wien 1770-1945 und in der Wikipedia.


Flechten – small is beautiful!

Der spannenden Welt der Flechten widmet sich ein ganztägiges Seminar an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl am Freitag, dem 3. Juni 2022. Ich kann leider nicht selbst daran teilnehmen – ich fange am 1. Juni auf meiner neuen Arbeitsstelle an und fürchte, so schnell bekomm ich doch keinen Urlaub…

Inhalt

Flechten sind eine Besonderheit in der Natur. Sie sind keine Pflanzen, sondern Doppelwesen aus Algen und Pilzen. In Mitteleuropa gibt es bis zu 2.000 verschiedene Arten, weltweit sogar 25.000 verschiedene Flechtenarten. Diese kleinen Wunder der Natur haben vielfältige Verwendungsmöglichkeiten als Nahrungsquelle oder in der Homöopathie und Pharmazie. Nicht zu vergessen, dass Flechten auch ein klarer Zeiger für die Luftqualität sind. Tauchen Sie an diesem Seminartag mit uns ein in die wunderbare Welt der Flechten und erfahren Sie mehr über diese genügsamen kleinen Lebewesen, die mehrere hundert Jahre alt werden können.

Farbphoto: gelbe Flechten auf waagrechtem Ast

Bild: Flechten im Föhrenwald. Monika Bargmann, CC-BY

Programm
  • Kennenlernen der Formenvielfalt – Wuchsformen
  • Häufige Arten und wo sie wachsen – Substrate
  • Wie wachsen Flechten und wie vermehren sie sich?
  • Einnischung in einzelne Ökosysteme
  • Verwendung durch uns Menschen
  • Sammeln und Herbarisieren zur Bestimmung und Lagerung
  • Reise in die Welt der Flechten am Beispiel des Lehrforsts der FAST Pichl

Referent ist Mag. Harald Komposch, Ingenieurbüro für Biologie.

Organisatorisches

Dieses Seminar ist ein Wahlmodul D der Wald- und JagdpädagogInnenausbildung. Alle Informationen zu Anmeldung und Kosten auf der Website der FAST Pichl.


Workshop: Nicht heimische Baumarten und Stadtwälder

“Nicht heimische Baumarten und Stadtwälder – Ein Beitrag zur Anpassung der Städte an den Klimawandel?” ist der Titel eines Workshops im Rahmen des Interreg-Projekts Alptrees. Internationale Projektpartner*innen untersuchten zwischen Winter 2019 und Frühjahr 2022 verschiedene Aspekte zur nachhaltigen Verwendung nicht heimischer Baumarten in der Alpenregion (in urbanen, periurbanen und alpinen Zonen).

Die Stadt Klagenfurt als eine der Projektpartner*innen veranstaltet einen deutschsprachigen Stakeholder-Workshop für breite Interessensgruppen – Waldbesitzer- und Waldbewirtschafter*innen, Behördenvertreter, Naturschutz, Imker*innen, Gärtnereien und Baumschulen, Waldpädagog*innen etc.

Die Veranstaltung gliedert sich in einen Halbtag mit Vorträgen und einen Halbtag mit einer Exkursion in die Stadtwälder bei Klagenfurt. Die Veranstaltung findet im Bildungshaus Schloss Krastowitz in Klagenfurt statt.

Anmeldung direkt über das LFI Kärnten zum Workshop bzw. gesondert zur Exkursion.

Programm Mittwoch, 20. April 2022

Beginn 11:00 Registrierung

Nach der Begrüßung durch die zuständigen Stadträte von Klagenfurt gibt es Vorträge von

  • Dr. Katharina Lapin (BFW): Vorstellung des Alptrees-Projekts
  • Dr. Florian Kraxner (IIASA): Der Wald im Alpenraum und Klimawandel – Die mögliche Rolle nicht heimischer Baumarten
  • DI Alexander Mrkvicka (Stadt Wien, MA 49): Vielfalt sichert Zukunft – Strategien zur Resilienz in den Wiener Quellschutz- und Stadtwäldern
  • Dr. Silvio Schüler (BFW): Baumartenwahl im Klimawandel: Chancen und Risiken heimischer und nicht-heimischer Arten
  • Dr. Hanns Kirchmeir (E.C.O.): Neobiota in Waldökosystemen – Risiken aus naturschutzbiologischer Sicht
  • DI Heinz Blechl (Stadtgartenamt): Non native trees und ihre Bedeutung im städtischen Grün
  • Dr. Eckart Senitza (Büro Waldplan, Pro Silva): Stadtwälder in Klagenfurt – klimafit gestalten

Podiumsdiskussion zum Thema: Risiken und Chancen nicht heimischer Baumarten in städtischen und stadtnahen Wäldern mit DI Alexander Mrkvicka (Stadt Wien, MA 49), Dr. Silvio Schüler (BFW), Dr. Hanns Kirchmeir (ECO Institut für Ökologie) und Dr. Eckart Senitza (Büro Waldplan, Pro Silva)

Waldspaziergang zum Auslüften in die unmittelbare Umgebung + Gemeinsames Abendessen

Programm Donnerstag, 21. April 2022

9 bis 13 Uhr Exkursion zu drei verschiedenen Flächen in Klagenfurt im E-Bus; Abfahrt von Schloss Krastowitz


Schülergenossenschaft an Forstschule Bruck gegründet

Schülerinnen und Schüler der Forstschule Bruck/Mur haben die erste österreichische Schülergenossenschaft gegründet. Ein willkommener wirtschaftlicher Praxisunterricht, denn auch in der forstlichen Praxis gibt es Genossenschaften. Beispiele sind die Waldgenossenschaften, Bringungsgenossenschaften, Energiegenossenschaften etc. Und natürlich Raiffeisen.

Über die ersten Aktivitäten informiert dieses Video:


Ausschreibung für Oberösterreichischen Holzbaupreis 2022 läuft

Bauherr*innen, Architekt*innen und Holzbauer*innen können derzeit für den Oberösterreichischen Holzbaupreis 2022 einreichen. “Der Preis zielt auf die Förderung herausragender Leistungen im Holzbau ab, um Anreize für innovative Holzarchitektur zu schaffen und die Verwendung des Rohstoffes Holz als Baustoff der Zukunft voranzutreiben”.

Kategorien
  • Hauptkategorie Wohnbauten
  • Hauptkategorie Gewerbliche Bauten
  • Hauptkategorie Landwirtschaftliche Bauten
  • Öffentliche Bauten
  • Umbauten, Zubauten und Sanierungen
  • Sonderkategorie “außer Landes” (Standort außerhalb von Oberösterreich, Realisierung durch einen oö. Holzbaubetrieb)
  • Sonderpreis der Jury, z.B. für Energieeffizienz, Ingenieurholzbau, etc.
  • frei gewählte Anerkennungen
Bewertungskriterien
  • Architektur
  • Fachgerechter Holzeinsatz
  • Konstruktive Lösung
  • Nachhaltiges Energiekonzept und sonstige ökologische Kriterien
  • Benutzerorientierte Funktionalität

Initiator*innen des Oberösterreichischen Holzbaupreises sind der Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria, proHolz OÖ, die Landesinnung Holzbau OÖ und die Fachvertretung der Holzindustrie OÖ. Der Preis wurde 2003 erstmals vergeben.

Farbphoto, mehrstöckiges Holzhaus, Wels, Oberösterreich, Preisträger Holzbaupreis 2019

Einer der Preisträger 2019: Das Projekt “Pferdehospiz Dragonerhöfe Wels”, die Umgestaltung eines ehemaligen Kasernenareals, wurde in der Kategorie “mehrgeschossige Holzbauten” ausgezeichnet. Auftraggeber: WAG Wohnungsanlagen Gesellschaft; Planung: Architekten Luger & Maul; Holzbau: Obermayr Holzkonstruktionen; Photo: Walter Ebenhofer.


Wildnis Stadt: Ausstellung im Haus für Natur

Sujet zur Ausstellung Wildnis Stadt mit verschiedenen Wildtieren

Der Biologe und Museumsleitner Ronald Lintner hat die kommende Sonderausstellung “Wildnis Stadt” im Haus für Natur in St. Pölten kuratiert.

Asphalt, Beton, dichtes Straßennetz, hohe Gebäude und viele Menschen – ein Umfeld, das keine pflanzliche und tierische Vielfalt vermuten lässt. Zumindest nicht auf den ersten Blick! Städte gehören in Mitteleuropa zu den artenreichsten Räumen, auch wenn die Bedingungen nicht optimal sind. Ihre besondere Bedeutung für die Förderung biologischer Artenvielfalt gilt es zu erhalten, denn Städte bieten vielfältige, wertvolle Lebensraumelemente und Strukturen. Diese erlebbare Stadtnatur bereichert auch das Leben in der Stadt und fördert die Lebensqualität. Wächst eine Stadt, dann steigt auch der Wert der Grünanlagen und Naturflächen.

Die Sonderausstellung bietet eine interessante, abwechslungsreiche und inspirierende Expedition durch die Wildnis Stadt und zeigt, mit wem wir uns die Stadt teilen sowie wie wir am besten mit unseren tierischen Nachbarn umgehen.

Die Ausstellung wird am 9. Oktober 2021 eröffnet und ist bis 12. Februar 2023 zu sehen.

Bild: Museum Niederösterreich, Haus für Natur, Perndl+Co


Instruktionen für den Förster in Klosterneuburg

Buchcover Loeffler Instruktionen KlosterneuburgDer Historiker Josef Löffler hat im Böhlau-Verlag das Buch “Instruktionen und Ordnungen der Stiftsherrschaft Klosterneuburg” veröffentlicht. In dem Band werden Quellen zur Verwaltung sowie zur Land- und Forstwirtschaft einer geistlichen Grundherrschaft in der Frühen Neuzeit versammelt.

Der Abschnitt “Forstwirtschaft” umfasst folgende Kapitel: “Instruktionen für den Förster”, “Instruktionen für den Förster für die jenseits der Donau gelegenen Forstgebiete (Tuttenhof)”, “Instruktion für den Förster in der Schwarzen Lacken”, “Instruktion für den Förster über die Holzausgabe an die Klosterbediensteten” und “Reverse von Förstern”. Außerdem ist eine “Instruktion für den Zimmermann” enthalten.

Literaturangabe: Josef Löffler: Instruktionen und Ordnungen der Stiftsherrschaft Klosterneuburg. Quellen zur Verwaltung sowie zur Land- und Forstwirtschaft einer geistlichen Grundherrschaft in der Frühen Neuzeit. Wien: Böhlau 2021 (Fontes Rerum Austriacarum. Österreichische Geschichtsquellen. 3. Abteilung: Fontes Iuris – Band 027), ISBN 978-3-205-21303-1, 120 EUR als Buch, erfreulicherweise open access als PDF oder ePUB.

Beschreibung: “Diese Edition umfasst Instruktionen, Ordnungen und andere schriftliche Regelungen aus der Verwaltung der Grundherrschaft des niederösterreichischen Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg. Die gebotenen Normtexte decken einen Zeitraum vom frühen 16. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ab. Die vielfältigen Regelungsmaterien umfassen die grundherrschaftliche Verwaltung und deren Aufbau, das Verhältnis zwischen der Grundherrschaft und ihren Untertanen, die Gerichtsbarkeit, die Land- und Forstwirtschaft inklusive dem Weinbau, die Versorgung und die Haushaltsführung des Klosters oder auch das Schiffstransportwesen auf der Donau. Durch die Breite der behandelten Themen eignet sich der der Quellenkorpus nicht nur für die Erforschung der grundherrschaftlichen Verwaltung im engeren Sinn, sondern auch für Fragen zur rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen ‘Lebenswelt’ der untertänigen Bevölkerung in der Frühen Neuzeit”. (Inhaltsverzeichnis)


Job: Öffentlichkeitsarbeit beim Forstbetrieb der Stadt Wien

Die MA49, der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien, sucht eine*n Mitarbeiter/in im Themenbereich Öffentlichkeits- und Medienarbeit. Die Stelle ist vollzeit, Bewerbungen sind bis 9. Juli 2021 möglich.

  • Sie sind für die Öffentlichkeitsarbeit im Forst- und Landwirtschaftsbetrieb mitverantwortlich
  • Sie entwerfen (Text und Layout) Broschüren und Infotafeln bzw. nehmen diese ab
  • Sie erstellen bzw. texten Presseaussendungen
  • Sie beobachten die Medien mit Blick auf den Forst- und Landwirtschaftsbetrieb
  • Sie sind für die redaktionelle Überarbeitung des Internetauftrittes und Intranets verantwortlich
  • Sie führen und aktualisieren das Verzeichnis aller aufgestellten Informationstafeln/Hinweisschilder
  • Sie sind für die Auswahl, Anschaffung und Lagerhaltung von u.a. PR-Artikel verantwortlich
  • Sie sind für die Inventarführung im gegenständlichen Geschäftsfeld verantwortlich

Mehr Informationen in der Jobbörse der Stadt Wien.


Leberblümchen: Augenweide in Dreistetten

Farbphoto, Leberblümchen, Hainbuchenblatt in Dreistetten

Auch wenn der April noch nicht vorbei ist, wird das wahrscheinlich mein liebstes Bild des Monats. Es zeigt Leberblümchen und Hainbuche in Dreistetten im niederösterreichischen Piestingtal. Das Leberblümchen heißt so, weil die Form der Laubblätter an eine Leber erinnert. Auch der botanische Name “Hepatica nobilis” weist darauf hin – altgriechisch “hepar” bedeutet Leber (vgl. Hepatitis). Ich hätte diese Assoziation eher nicht gehabt, aber irgendjemand offensichtlich schon 😉 Gemäß der Signaturenlehre, die unter anderem Zusammenhänge zwischen Form und Wirkung herstellt, kann die Pflanze bei Leberleiden verwendet werden. Da die Pflanze schwach giftig ist und vor allem weil sie in ganz Österreich unter Naturschutz steht, sollte man sich nur am wunderbaren Anblick erfreuen und der Leber anderweitig Gutes tun.


ZOOM Kindermuseum: Mitmachausstellung “Alles Holz” eröffnet

Die von Christian Ganzer kuratierte Mitmachausstellung “Alles Holz” ist seit 16. Februar 2021 im ZOOM Kindermuseum zu sehen.

Mädchen in Museum zeigt auf großen liegenden Baumstamm - Ausstellung Alles Holz

“In der neuen Mitmachausstellung erfahrt ihr jede Menge Wissenswertes zum Thema Holz: Wie wird aus einem Baum eigentlich Holz und wie kommt es aus dem Wald heraus? Wie sieht Holz unter dem Mikroskop aus? Welche Eigenschaften hat Holz und sind alle Holzarten gleich? Welche Berufe gibt es rund ums Holz? Was kann alles aus Holz hergestellt werden? Und warum ist Holz nicht nur für das Raumklima, sondern für das Klima auf der ganzen Welt gut? Außerdem könnt ihr in einer Werkstatt Holz bearbeiten, verschiedene Werkzeuge ausprobieren und selber etwas aus Holz herstellen”.

Als Highlight der Ausstellung nennt Museumsdirektorin Andrea Zsutty “das begehbare Baumstammkunstwerk des international renommierten Künstlers Hans Schabus. Mit 3m Durchmesser und einer Länge von 30m ist die Holzröhreninstallation das größte Kunstwerk, das bisher für das Kindermuseum geschaffen wurde!”

Bild: ZOOM Kindermuseum/Gianmaria Gava


Holztechnologin in Amstetten gesucht

Bei doka in Amstetten, einem Teil der Umdasch-Gruppe, wird eine Holztechnologin (m/w/d) mit abgeschlossener Hochschulausbildung mit Schwerpunkt Holz oder HTL-Abschluss Fachrichtung Holz und Berufserfahrung in der Holzindustrie gesucht. Hier die Ausschreibung:

Als Holztechnologe (m/w/d) sind Sie Teil unserer Produktionseinheit “Trägerfertigung”, die sämtliche Vollholzkomponenten unseres Schalungsträgers herstellt. In Ihrer Rolle tragen Sie maßgeblich zur optimalen Nutzung unseres Rohmaterials bei und fungieren als Ansprechpartner zum Thema Holztechnologie für andere Unternehmensbereiche. Ihr Aufgabenfeld:

Scanner:

  • Laufende Überwachung der korrekten Funktionsweise der Festigkeitssortierung mittels Scanner
  • Einleiten von Maßnahmen zur Optimierung der Anlagen
  • Ansprechpartner für QA und F&E in allen Bereichen betreffend Festigkeitssortierung
  • Gegebenenfalls Anpassung von Parametern, Dokumentation der Veränderungen und Wirksamkeitskontrolle
  • Erkennen und Umsetzen von Maßnahmen zur Ausbeuteerhöhung und/oder besseren Fehlererkennung

Datenanalyse:

  • Konzipieren und Erstellen von Datenauswertungen
  • Laufendes Monitoring von Ausschuss, Nacharbeit, Ausbeute
  • Überprüfen der Produktionsdaten auf Plausibilität/Richtigkeit und ggf. Ursachenanalyse und Problembehebung
  • Simulation von veränderten Scanner-Einstellungen
  • Ansprechpartner für Qualitätssicherung, Entwicklungsabteilung und externe Prüfinstitute
  • Optimierung von Arbeitsabläufen
  • Mitarbeit in Projekten von Produktion, Qualitätssicherung, F&E etc.

Weitere Informationen auf der Website des Personalbeschaffers bzw. auf der doka-Karriereseite.