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Schlagwort: Forstliche Ausbildungsstätte

Wenn Waldameisen umziehen müssen. Ausbildung in Pichl

Waldameisen ziehen um - Neuaufbau des AmeisennestesIch habe 2016 an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl die Ausbildung zur Waldameisenhegerin absolviert. Im November startet der nächste Durchgang. Sehr empfehlenswert – Ameisen sind faszinierend!

Waldameisenvölker leben als wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald in einem sehr komplexen Gefüge. In der Steiermark stehen alle hügelbauenden Waldameisen unter Schutz. Eine Zerstörung oder Beschädigung von Ameisenvölkern, z.B. im Zuge von Straßenbauten, ist verboten. Umsiedelungen sind daher immer wieder nötig. Die Ausbildung zum/zur AmeisenhegerIn befähigt zur legalen Durchführung dieser Umsiedelungsmaßnahmen. Nach Abschluss beider Module erhalten die KursteilnehmerInnen einen Befähigungsnachweis zur Rettungsumsiedelung von Waldameisen.

Lebensweise der Waldameisen

Auf dem Programm stehen u.a. Vorträge wie „Rechtliche Grundlagen der Umsiedlung“, „Lebensweisen der Ameisen und ihre Bedeutung für das Ökosystem“, „Gefährdungssituation und Gefährdungsursache“, „Die Lebensweise der Waldameise im Jahreszyklus und die Bedeutung einer Rettungsumsiedelung“ und „Kartierung von Ameisen“. Außerdem siedelt man beim Kurs tatsächlich ein Ameisenvolk um.

Modul 1 findet am 2. und 3. November 2018 statt, Modul 2 am 29. und 30. April 2019. Ort ist die Forstliche Ausbildungsstätte Pichl in St. Barbara im Mürztal. Diese Ausbildung findet in Kooperation mit dem Referat Naturschutz der Steiermärkischen Landesregierung statt. Anmeldung hier.

Kleine Randbemerkung: Als ich einer Bekannten vom Kurs erzählt habe, hat sie „Jägerin“ statt „Hegerin“ verstanden und verständnislos gesagt: „Also, da gehört ja nun wirklich nicht viel dazu“ 😉


 
Frau von Wald fällt ihren ersten Baum

Letzten Donnerstag habe ich meinen ersten Baum gefällt. Nicht schlecht angesichts der Tatsache, dass ich am Montag das erste Mal in meinem Leben eine Motorsäge in der Hand gehalten habe! Möglich gemacht hat es das Forstmodul im Rahmen der Waldpädagogik-Ausbildung. Ich habe früher Motorsägen extrem gruselig gefunden. Bei der ersten Kurswoche haben wir aber die Sicherheitsvorkehrungen moderner Motorsägen – von Kettenbremse bis Gashebelsperre – besprochen. Nun habe ich nur mehr größten Respekt davor, habe mich aber in der zweiten Kurswoche getraut, auch selbst zuzugreifen. Die Akkusäge hat mir sehr zugesagt, weil sie keinen Lärm macht, wenn man nicht gerade schneidet, und sehr leicht zu starten geht!

Ich habe es genossen, eine Woche weg vom Schreibtisch und Computer zu sein. Ich Nachteule bin jeden Abend um halb neun weggebrochen. Dass die Bewegungen noch nicht so routiniert, die Haltung nicht perfekt und das Gelände ungewohnt steil ist, habe ich beim Aufstehen in der Früh immer deutlich gemerkt 😉

Perfektes Betreuungsverhältnis

Was mir am Kurs an der FAST Pichl sehr gut gefallen hat, war, dass wir meistens in Vierergruppen mit je einem Praxislehrer gearbeitet haben. Die Praxislehrer waren vom Alter und der Persönlichkeit sehr unterschiedlich, so konnten wir von jedem einzelnen viel lernen.

Hier einmal zwei Bilder – weitere werden in den nächsten Tagen folgen!


 
Wolfgang Jirikowski in Pension

Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Jirikowski leitete seit 2006 die Forstliche Ausbildungsstätte (FAST) Ort. Mit der Eröffnung des neuen Forstlichen Forschungs- und Bildungszentrums in Traunkirchen am letzten Wochenende findet seine Karriere einen krönenden Abschluss, er wird mit Ende September in Pension gehen. Auf der Website des Waldverbandes lässt Florian Hader Jirikowskis Leben und Werk Revue passieren.

Mein persönlicher Bezug zu Wolfgang Jirikowski ist u.a. der Forst+Kultur-Lehrgang, den ich in Ort absolviert habe. Der liebe Herr Direktor hat nicht nur diesen Lehrgang an seiner Ausbildungsstätte ermöglicht und begleitet, sondern uns auch in spannenden Vorträgen forstliche Geräte und deren Entwicklung nähergebracht.


 
Alt im Wald: der Wald in der Gerontologie

Heute habe ich einen sehr anregenden Kurs der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht: „Wald als Prävention und Therapeutikum in der Gerontologie“. Meine Ausbildung zur Waldpädagogin ist zwar noch sehr am Anfang, dieses eigentlich als Fortbildung für aktive Waldpädagog_innen gedachte Seminar wollte ich mir aber dennoch nicht entgehen lassen. Vielleicht kann ich das Wissen ja auch für forstkulturelle Ausgänge anwenden.

Die Vortragende Doris Bach ist promovierte Psychologin und Leiterin von braincare Institut für seelische Gesundheit. Sie hat ein vielfältiges Arbeitsgebiet. Unter anderem arbeitet sie seit 29 Jahren mit geriatrischen Patient_innen und konnte daher sehr praxisnah und lebendig lehren. Bach hat unter Beteiligung von Waldpädagog_innen eine wissenschaftliche Studie mit Patient_innen eines Wiener Seniorenresidenz durchgeführt. Das Thema ist in unseren Breiten noch kaum erforscht.

Wald und Demenz

Der Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit leicht und mittelschwer dementen Personen. Im Bericht zum 6. Waldpädagogik-Kongress, wo sie ebenfalls zu diesem Thema vortrug, schrieb Doris Bach:

Demenzerkrankte leiden oft unter sozialer Isolation, dem permanenten Aufenthalt in der reizarmen Umgebung eines Zimmers, Hospitalisierungsschäden, Bewegungsmangel, Verlust sozialer Kompetenzen und gelernter Hilflosigkeit. Vertraute Elemente, wie etwa der Wald, die eine emotionale Verankerung bieten können, geben Sicherheit.

Wir haben aber auch die Bedürfnisse von Menschen mit anderen Erkrankungen wie Morbus Parkinson angesprochen. Thema war auch der Umgang mit den regulären Alterseinschränkungen wie schlechtem Hören, Gehbehinderungen, Sehschwächen etc. Wir haben viele praktische Tipps für Waldausgänge bekommen – was man bei der Auswahl des Ortes beachten muss, welche typischen waldpädagogischen Elemente wie eingesetzt werden können, was man immer einpacken soll etc.

Ich kann allen Interessierten empfehlen, eine Neuauflage dieses neuen Kurses zu besuchen! Ich selber habe einige Ideen für meine Region mitgenommen und den Hashtag #altimwald kreiert 🙂


 
Infotag in der Forstfachschule Waidhofen

Programm des Infotags in der Forstfachschule Waidhofen/Ybbs am 16. Februar 2018Am 16. Februar 2018 können sich Interessierte über die Forstfachschule in Waidhofen/Ybbs informieren.

Die zweijährige Ausbildung an der berufsbildenden mittleren Schule bietet verschiedenste Berufsmöglichkeiten: Forstliche und jagdliche Betriebsführung bis 1000 Hektar; Revierassistent_in; Berufsjägeranwärter_in; Forstunternehmen; Waldbetreuer_in, Waldaufsicht; Agrar- und Waldwirtschaftsgemeinschaften; Holzhandel und Sägewerk; Naturführer_in, Waldpädagogik; Forstschutzorgan; Bundesforste.

Schwerpunkte

Schwerpunktfächer sind Waldökologie und Waldbau, Forst- und Arbeitstechnik, Holzvermessung und Holzprodukte, Vermessung und Forsteinrichtung, Forst- und Umweltschutz, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Bauwesen und alpine Naturgefahren, Jagd und Fischerei. Die Praxis wird durch ein forstliches Praktikum und einen Übungsforstbetrieb gewährleistet.

Übersiedlung nach Traunkirchen

Ab dem Schuljahr 2018/19 wird die Forstfachschule Waidhofen/Ybbs gemeinsam mit der Forstlichen Ausbildungsstätte Ort zu Europas modernstem forstlichen Aus- und Weiterbildungszentrum in Traunkirchen zusammengelegt.


 
FAST Pichl: Lernen, wie man Kohle macht

Die Forstliche Ausbildungsstätte Pichl bietet im Mai nächsten Jahres einen Kurs zum Bau eines Kohlemeilers an.

Das Verkohlen von Holz ist ein uraltes Handwerk, das in Mitteleuropa nur noch bei historischen Festen und Veranstaltungen als alte Tradition vorgeführt wird. Es gibt zwei unterschiedliche Verfahren, Holzkohle zu erzeugen: zum einen im Kohlemeiler und zum anderen – seltener – im Kohlwerk. In diesem Kurs erlernen Sie das traditionelle Handwerk eines Köhlers von der Errichtung eines Kohlwerks bis hin zur Ernte der Holzkohle. Beim zweiten Teil wird das Kohlwerk geöffnet, und die TeilnehmerInnen können „ihre“ gewonnene Kohle mit nach Hause nehmen!“

Organisatorisches
  • Dieser Kurs ist ein Wahlmodul D der WaldpädagogInnenausbildung.
  • Zeit: 9. bis 12. Mai 2018
  • Ort: St. Jakob im Walde
  • Kosten 150 € gefördert (Mitglieder der Landwirtschaftskammer Steiermark) / 280 € nicht gefördert
  • Informationen und Anmeldung.
Köhlerei als immaterielles Kulturerbe
Außergewöhnliche Bruchform von Kohle.

Die Köhlerei wurde übrigens im Jahr 2011 als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt. Auf deren Website kann man lesen: „Traditionell hat sich das Köhlergewerbe vor allem in jenen Regionen entwickelt, wo durch die Montanindustrie erhöhter Bedarf an Holzkohle bestand. Die österreichischen Köhlereien sind über das ganze Bundesgebiet verstreut, wobei das niederösterreichische Rohr im Gebirge mit derzeit sechs Köhlereibetrieben ein regionales Zentrum der österreichischen Köhlerei bildet. Das Köhlereigewerbe ist üblicherweise im bäuerlichen Umfeld angesiedelt, wobei es sich um ein Nebengewerbe handelt. Das Wissen wird praktisch erworben und von Generation zu Generation weitergegeben. Die Technik der Köhlerei ist zwar seit ihren Ursprüngen die gleiche geblieben, aber in der heutigen Zeit wird das Handwerk durch moderne technische Hilfsmittel unterstützt. Heute wird die durch die Köhlerei erzeugte Holzkohle insbesondere beim Grillen eingesetzt“.

Der Ankündigungstext des Kurses stimmt übrigens nicht ganz: Es sind zwar nur mehr sehr wenige, aber es gibt durchaus noch KöhlerInnen – auch in Österreich – und sogar einen Europäischen Köhlerverein! Zwei der noch Aktiven sind Kurskolleginnen von mir. Also, wer erstklassige Grillkohle aus heimischer Erzeugung beziehen will, wendet sich an Köhlerei Wieser, Rohr im Gebirge, Köhlerei Hochecker, Michelbach, oder die anderen Mitglieder im Verein! Und wer das Wissen um dieses traditionsreiche Handwerk bewahren will, besucht den Kurs.


 
Kurs in Pichl: Fit für die Erste Hilfe im Forst

Am 27. und 28. November findet an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl ein wichtiger Kurs für alle, die im Forst tätig sind, statt: Erste Hilfe mit Fokus auf Waldarbeit und Waldpädagogik:

Baum, an dem ein weisses Schild mit der roten Aufschrift First Aid (Erste Hilfe) lehnt
Quinn Dombrowski: The First Aid Tree, 14. Juni 2010, Flickr, CC-BY-SA

„Unfälle und plötzlich auftretende gesundheitliche Beschwerden im Wald sind für HelferInnen und Rettungskräfte immer wieder mit besonderen Herausforderungen verbunden. Schwieriges Gelände, Witterung und Jahreszeit, lange Anfahrtswege und Ungewissheit über die genaue Position können die Versorgung und den Abtransport verzögern und erschweren. Neben der Erläuterung der Erste-Hilfe-Basismaßnahmen werden im 16-stündigen Kurs auch praktische Übungen durchgeführt. Allen im Wald Beschäftigten und WaldpädagogInnen wird dieser Kurs dringend empfohlen“.

Der Kurs kostet gefördert 120 EUR, ungefördert 240 EUR (förderbarer Personenkreis: BewirtschafterInnen land- und/oder forstwirtschaftlicher Betriebe und andere in der Land- und/oder Forstwirtschaft tätige Personen sowie zukünftige HofübernehmerInnen, auch wenn diese noch nicht am Betrieb tätig sind. Details siehe AGB). Programm und Anmeldung.


 
Jedes Jahr rund 1.500 Verletzte bei Waldarbeiten

Mehr als 20 Menschen sterben jedes Jahr bei Wald- und Forstarbeiten. Alleine bei privat durchgeführten Waldarbeiten werden jährlich mehr als 1.500 Menschen so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, so die Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV).

Mann in Schutzkleidung schneidet mit einer Motorsäge in einen Baum.
Praxislehrer beim Waldwirtschaftskurs an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl. Monika Bargmann, CC-BY

Es gebe einen deutlichen Unterschied zwischen Waldarbeiten im privaten und im gewerblichen Bereich, zum Beispiel was das konsequente Tragen eines Schutzhelmes oder den professionellen Umgang mit der Motorsäge betrifft. Daher sind die Unfälle im privaten Bereich doppelt so hoch. Es ist wichtig, auf Ausrüstung und Ausbildung zu achten.

An den Forstlichen Ausbildungsstätten Ort, Ossiach und Pichl kann man sich das nötige Know-How aneignen. „Moderne Schutzausrüstung, gutes Werkzeug sowie eine individuelle Schulung durch erfahrenes Fachpersonal sind zentrale Voraussetzungen für eine sichere und effiziente Waldarbeit“, sagt Wolfgang Jirikowski, Direktor der Forstlichen Ausbildungsstätte Ort.

Weiterlesen in den Salzburger Nachrichten und in der Presseaussendung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit vom 26. Oktober 2017.


 
Seminar „Im Wald sind viele Worte – Waldpädagogische Textwerkstatt für Kinder und Jugendliche“

Seminar „Im Wald sind viele Worte – Waldpädagogische Textwerkstatt für Kinder und Jugendliche“

Mit dem Wald lernen Kinder und Jugendliche einen neuen Lebens- und Erfahrungsraum kennen. Die schriftliche Schilderung des Erlebten ist sinnstiftend für das einzelne Kind und gemeinschaftsbildend, wenn in einer Gruppe ein Text gemeinsam erarbeitet wird. Dabei entwickelt sich vor allem auch eines: der emotionale Bezug der Kinder und Jugendlichen zum Wald. In diesem waldpädagogischen Seminar wollen wir unter besonderer Berücksichtigung des Lebens- und Erfahrungsraums Wald Möglichkeiten kennenlernen, mit Kindern Wörter zu finden, Ideen zu haben und Geschichten zu schreiben.

Programm

9.00 bis 9.10 Uhr Begrüßung. DI Martin Krondorfer, Forstliche Ausbildungsstätte Pichl
9.10 bis 12.30 Uhr Impulsreferate:

Ein kurzer Überblick über die Grundlagen der Sprach- und Schreibförderung bei Kindern
Mögliche Inhalte und Themen zum Wortefinden, Dichten und Schreiben mit Kindern im Wald.
Kreative Dicht-, Schreib- und Arbeitstechniken im waldpädagogischen Umfeld.

13.30 bis 17.30 Uhr Praxis im Forstgut Pichl:

Erproben von verschiedenen für waldpädagogische Führungen geeignete Wort- Schreib- und Zeichenübungen.
Im Austausch mit den anderen Kursteilnehmer/innen konkrete, für die eigenen Interessen geeignete Spiel- und Schreibsituationen entwickeln.

ReferentInnen

Dr. Susanna Harringer, Lektorin und Übersetzerin
Wolf Peterson, Verlag Guthmann- Peterson, Wien
Julia Pfeiffer, BA, Skandinavistin und Übersetzerin von Kinderbüchern

Organisatorisches:

Seminarbeitrag*: € 60,00 (gefördert), € 100,00 (ungefördert).
Verpflegung: € 16,30 (inkl. Getränke)
Termin: Freitag, 4. August 2017
Ort: Forstliche Ausbildungsstätte Pichl, St. Barbara im Mürztal
Dieses Seminar ist auch Bestandteil der Waldpädagogikausbildung und wird als Modul D (10 Stunden) anerkannt.


 
Crazy Ant Lady
Bilder vom Ameisenheger-Kurs: Ameisennester, Wald, BäumeAm Freitag habe ich das erste Modul der Ausbildung zur Waldameisenhegerin an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht 🙂 Ende April schließe ich den Lehrgang mit dem zweiten Modul ab und verfüge damit über den „Befähigungsnachweis zur Rettungsumsiedelung von Waldameisen“.

Worum geht es in dieser Ausbildung? „Waldameisenvölker sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald und bilden ein sehr komplexes Gefüge. In der Steiermark stehen alle hügelbauenden Waldameisen unter Schutz, eine Zerstörung oder Beschädigung von Ameisenvölkern, z.B. im Zuge von Straßenbauten, ist verboten. Umsiedelungen werden daher immer wieder nötig. Die Ausbildung zum Ameisenheger befähigt zur legalen Durchführung dieser Umsiedelungsmaßnahmen“.

Die Entstehung des Kurses ist irgendwie typisch österreichisch: Der Initiator des Kurses stellte einmal den Antrag bei der steiermärkischen Landesregierung, im Zuge des Baus einer Forststraße einen Ameisenhaufen verlegen zu dürfen. Der Bescheid war aber negativ, weil er die nötigen Kenntnisse dafür nicht nachweisen konnte. Wie er diese Kenntnisse erfolgreich nachweisen sollte, stand aber nicht dabei – es gab ja keinerlei Ausbildung… Naja, und nun gibt es eine mit mittlerweile 71 Absolvent_innen!

Kursinhalte
  • Biologie, Ökologie und Bestimmung von Waldameisen
  • Kartierung und Schutz
  • rechtliche Grundlagen
  • praktische Anleitung in Form einer Rettungsumsiedelung in der Praxis