Für’s Jagdschloss. Organ der Jagdherren

ANNO ist das Portal für digitalisierte historische Zeitschriften der Österreichischen Nationalbibliothek. Dort sind die Ausgaben 1902 bis 1906 der Zeitschrift “Für’s Jagdschloss. Organ der Jagdherren Oesterreich-Ungarns” abrufbar. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur war Camillo Belohlawek-Morgan. Belohlawek-Morgan war seit seiner Jugend als Journalist und Schriftsteller tätig und publizierte auch unter den Pseudonymen “Camillus von der Donau” und René de la Pré. Seine Werke wie “Propst Waidfroh” und “Das Waldveilchen” sind heutzutage praktisch unbekannt. Nach eigenen Angaben war er auch Ehren-Präsident des “Klub der Waidmänner” in Wien. Mehr zu ihm findet sich in “Die Villen vom Attersee. Wenn Häuser Geschichten erzählen” von Marie-Theres Arnbom (Amalthea 2018) – er besaß eine Zeitlang nämlich den nach ihm benannten “Morganhof” in der Gemeinde Attersee.

Zurück zur Zeitschrift: Besonders interessant bei historischen Zeitschriften finde ich die Inserate – hier drei Beispiele: die steirische Tier-Ausstopferei “Zum Hirschkäfer”, die billige, dauerhafte und naturgetreue Arbeit zusicherte; die “älteste, weltberühmte Raubthierfallen-Fabrik” R. Weber in Preußisch-Schlesien und die Chromolithographische Kunstanstalt Theodor Böhms, die sich als Herstellerin “künstlerischer Ansichts-Postkarten mit Abbildungen herrschaftlicher Jagdschlösser, Forsthäuser und Jagdhütten” anbot.


Waldkauzpolka auf dem Jagdhorn

Die JagdhornbläserInnengruppe “Gregor Mendel” der Universität für Bodenkultur (BOKU) spielt hier die Waldkauzpolka. Was wohl ein Waldkauz dazu sagen würde?


Erle liefert Farbe fürs Feengewand

Zur Erle (Alnus glutinosa) hält die volkstümliche Überlieferung Großbritanniens eine schöne Geschichte bereit: Man sagt, dass Feen ihr Gewand mit der grünen Farbe der (weiblichen) Erlenblüten färben.


Dryaden, die Baumgeister der griechischen Mythologie


Vortragsreihe forst-gen-ethik 2019 am BFW

Das Institut für Waldgenetik am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) bietet heuer wieder die Reihe “forst-gen-ethik” rund um das Thema Wald- und Wildgenetik an. Hier das Jahresprogramm 2019:

  • Freitag, 15. Februar 2019, 9-10 Uhr: Forstdirektor Dr. Heino Wolf, Sachsen Forst, Graupa, Deutschland – Züchtung von schnellwachsenden Baumarten für sich ändernde Umwelten
  • Mittwoch, 13. März 2019, 15-16 Uhr: Dr. Bernd Giese, Universität für Bodenkultur, Wien – Mit Gene Drive durch Wald und Flur – Möglichkeiten und Folgewirkungen einer neuen Gentechnik für Wildarten
  • Freitag, 29. März, 13-14 Uhr: Dr. Barbara Fussi, Bayerisches Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht, Teisendorf, Deutschland – Bereitstellung von qualitativem Saatgut bei der Elsbeere in Süddeutschland
  • Mittwoch, 29. Mai 2019, 10-11 Uhr: Prof. Dr. Doris Krabel, Technische Universität Dresden, Deutschland – Die Guten und die Bösen: Auftreten und Bedeutung von Endophyten am Beispiel der Rostigen Douglasienschütte (Rhabdocline pseudotsugae Sydow)
  • Montag, 3. Juni 2019, 15-16 Uhr: Dr. Muhidin Seho, Bayerisches Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht, Teisendorf, Deutschland – Neue Baumarten und -herkünfte im Klimawandel. Ansätze und Vorgehensweise in Bayern
  • Freitag, 14. Juni 2019, 10-11 Uhr: Mag. Hannes Gadermair, Gadermair Forst.Pflanzen.Pflege, Miming – Wünsche und Anregungen der Forstgartenbetreiber an die waldgenetische Forschung
  • Montag, 9. September 2019, 15-16 Uhr: Mag. Anne Jarausch, Forschungsinstitut Senckenberg, Gelnhausen, Deutschland – Die Rückkehr der Wölfe. Genetische Ergebnisse zur Wiederausbreitung in Deutschland
  • Freitag, 27. September 2019, 9-12:30 Uhr: Das Team des BFW-Instituts für WaldgenetikNeue Projekte in der Waldgenetik. Vorstellung und erste Ergebnisse

Alle Vorträge finden im Großen Seminarraum des Bundesforschungszentrums für Wald (Seckendorff-Gudent-Weg 8, 1131 Wien) statt. Anreise.


Die Koralle, die aussieht wie ein Baum

Die Koralle Paragorgia arborea mit ihrer baumähnlichen Struktur wächst in einer Tiefe von 200 bis 1300 Metern, vor allem in Nordatlantik. Der schwedische Botaniker und Zoologe Carl Linnaeus (Carl von Linné) hat sie 1758 erstmals beschrieben. Paragorgia arborea wird bis zu sechs Meter hoch.

Koralle Paragorgia Arborea

Bild: Paragorgia arborea. U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration / Monterey Bay Aquarium Research Institute (NOAA/MBARI), Public Domain, via Wikimedia Commons


Fußabdruck mit Laub

Fussabdruck im Schnee, mit Laub befüllt

Beim Sonntagsspaziergang zur Ruine Merkenstein bei Bad Vöslau (übrigens im Besitz der Bundesforste) habe ich diesen Fußabdruck im Schnee entdeckt, in dem sich Laub angesammelt hat. Mir gefällt daran besonders, dass es aussieht, als wären die Blätter absichtlich darin arrangiert worden.


Soziales Netzwerk für Forstarbeiter


Job bei Stichprobeninventur im Nationalpark Donau-Auen

Baum in Eckartsau im Nationalpark Donau-AuenDie Bundesforste suchen befristete MitarbeiterInnen für die Wiederholungsaufnahme der Stichprobeninventur im Nationalpark Donau-Auen. Die Stelle ist geeignet für Absolventinnen und Absolventen sowie Studentinnen und Studenten des Bachelor- und Masterstudiums Forstwirtschaft oder vergleichbarer Studienrichtungen an europäischen Universitäten, die praktische Erfahrungen im Waldmonitoring im Nationalpark Donau-Auen sammeln wollen.

Wir erwarten:
  • Erfolgreichen Abschluss der Vorlesungen und Übungen aus Dendrologie oder vergleichbaren Lehrveranstaltungen
  • Beherrschen des Verfahrens mit der Winkelzählprobe und der sichere Umgang mit dem Spiegelrelaskop
  • Erfahrung/Kenntnisse in der Gehölzbestimmung im Winter
  • Motivation und hohe Einsatzbereitschaft
  • Naturschutzfachliches Interesse
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Privat-PKW von Vorteil
Wir bieten:
  • Einsatz in einer der schönsten Naturlandschaften Österreichs
  • Interessante und herausfordernde Geländetätigkeit in einem 2-Personen-Team
  • Eine Anstellungsdauer von Mitte Februar bis 30. April 2019
  • Bei Bedarf kostenlose Unterbringung im Einsatzgebiet
  • Als Aushilfskraft ein monatliches Entgelt von brutto € 1.785,27 zuzüglich erfolgsabhängigem Bonus
Bewerbung

Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 15. Februar 2019 über das Bewerbungsportal karriere.bundesforste.at. Bei Fragen zur Position kontaktieren Sie bitte Birgit Rotter (Tel.: +43 664 6188936.) Allfällige Bewerbungsgespräche finden von 18.-22. Februar 2019 in Eckartsau statt.


Veranstaltung: “Netzwerken – für Jagd, Wild, Wald und Gesellschaft”

“Netzwerken – für Jagd, Wild, Wald und Gesellschaft” ist der Titel einer Informationsveranstaltung am 22. Februar in Krieglach. Vieles verändert sich in unserer Gesellschaft, aber nicht nur dort: Auch die Natur wandelt sich, teilweise in rasantem Tempo. Das Wild ist von den Veränderungen seines Lebensraumes besonders betroffen – und mit ihm Jagd und JägerInnen. Gleichzeitig nimmt das gesellschaftliche Verständnis für die natürlichen Zusammenhänge im Habitat des Wildes in erschreckendem Ausmaß ab, ebenso wie die Akzeptanz für die Jagd. Wie sehen die gegenwärtigen Anforderungen an die JägerInnen aus, damit sie als aktive naturnahe BewirtschafterInnen der heimischen Lebensräume wahrgenommen werden?

Programm
  • Wie sieht die Öffentlichkeit die Jagd und die JägerInnen? Imageschaden irreparabel? – Prof. Dr. Werner Beutelmeyer, market Marktforschungsinstitut, Linz
  • Wie sieht moderne Öffentlichkeitsarbeit für Jagd, Wild und Wald aus? Was geht und was geht nicht? – Petra Sobinger, Unternehmerin, Herausgeberin der Zeitung “be-outdoor“, Berchtesgaden
  • “Werkstatt Natur”: 16 Jahre Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd im Burgenland – was hat es gekostet, was hat es gebracht? – Ing. Roman Bunyai, Leiter der Werkstatt Natur in Marz im Burgenland
  • Öffentlichkeitsarbeit für Jagd, Wald und Gesellschaft: Was passiert in der Steiermark und was ist noch zu tun? Information zu Änderungen im Steiermärkischen Jagdgesetz – Karl Lackner, Landesjägermeister-Stellvertreter
  • Diskussionsrunde mit allen ReferentInnen unter der Leitung von Dipl.-Ing. Martin Krondorfer, Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl

Ort, Zeit, Anmeldung

Dieses Seminar findet in Kooperation mit dem Jagdamt Mürzzuschlag und den Jagdschutzvereinen Mürzzuschlag und Kindberg statt.