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Schlagwort: Wandern

Wanderweg, Spazierengehen, Zufußgehen

Schneeberg: Wandern in der Holzriese

Es wäre interessant herauszufinden, ob man die Holzriese heutzutage noch erkennt…

Vom Kaiserbrunnen geht es auf den sanft ansteigenden an üppiger Vegetation reichen Krumbacher-Holzriesen, zu Krumbachschwaig dann zu Baumgartners Alpenwirthshaus.

Quelle: Franz Carl Weidmann: Andeutungen zu Ausflügen von einem halben bis zu vier Tagen mittelst der beiden von Wien auslaufenden Eisenbahnen. Wien: Verlag der Kunsthandlung H. F. Müller 1842, S. 70 (Digitalisat bei der Wienbibliothek)

Der 5. Ausflug galt dem Schneeberge, welchen der Verf. durch die Schlucht zwischen den Felswänden des Feichtenberges und Saurüssels in einer Holzriese hinanstieg, über die Knofelebene und die Krumbachschwaig.

Quelle: Freiherr von Augustin: „Augustin’s Streifzüge durch die norischen Alpen“. In: Österreichische Blätter für Literatur und Kunst II (1845) 82, 10. Juli 1845 (Digitalisat bei Google Books)


 
grüngoldumwobene Stille

„Durchwandern wir an sonnenheißen Tagen um die Mittagszeit die dämmerige, grüngoldumwobene Stille des Waldes erfaßt uns ein seltsames Gefühl. Unwillkürlich hemmen wir den Schritt und schauen um uns in angespannter Erwartung. Schier betäubend duften die Harzschwaden, und der Vogelsang verstummt. Tiefe Andacht steigt in uns auf, und erschauernd fühlen wir: der liebe Gott geht durch den Wald…“

Aus: Annie Grabner: Lustige und b’sinnliche G’schichten für lustige und b’sinnliche Leut. Erlauschtes und Erlebtes aus der Buckligen Welt. Wien: Europäischer Verlag 1958, S. 9

 
gekrönt von dem tiefgrünen Gewölbe

„Wie herrlich ist doch eine Frühlingswanderung in der Buckligen Welt. Im satten Rotbraun leuchten die Stämme der Kiefern und Lärchen, dunkler die der Fichten und Tannen, gekrönt von dem tiefgrünen Gewölbe der Äste und Zweige, an denen die zarten Spitzen hellgrün schimmern als Zeichen neuen Lebens. An den schlanken, biegsamen Birken, die sich jungfräulich-weiß den Hang hinanziehen, können unsere staunenden Augen wahrnehmen, wie sie ihre duftiggrünen hauchfeinen Schleier über die zarten Glieder werfen und sich bei jedem Windhauch übermütig wiegen im fröhlichen Reigen, inmitten tanzender Sonnenkringel.“

Aus: Annie Grabner: Lustige und b’sinnliche G’schichten für lustige und b’sinnliche Leut. Erlauschtes und Erlebtes aus der Buckligen Welt. Wien: Europäischer Verlag 1958, S. 7-8