Weißkiefer

BFW-Praxistag 2022: Die Zukunft der Kiefernarten

Farbphoto, Baumstamm einer Schwarzföhre mit Spuren der Pecherei. Bild für BFW-PraxistagSchwarzföhre im südlichen Niederösterreich mit Spuren der Pecherei. Photo: Monika Bargmann

Der BFW-Praxistag zum Thema Kiefer/Föhre findet am 18. Jänner 2022 von 9 bis 11 Uhr als Webinar via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung widmet sich den Baumarten Weiß- und Schwarzkiefer, ihren Standortsansprüchen und genetischen Voraussetzungen, der künftigen Verbreitung und der waldbaulichen Behandlung im Hinblick auf Wertholzproduktion.

Der Anteil der Weißkiefer (Pinus sylvestris, Waldkiefer, Rotföhre) am heimischen Wirtschaftswald beträgt 4,8 % (ÖWI 2016/18). Sie ist vor allem in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Tirol und Oberösterreich verbreitet. Rund 20.000 Hektar Waldboden sind heute in Österreich von Schwarzkiefern (Pinus nigra, Schwarzföhre) bedeckt, das ist ein Anteil von 0,7 %. Sie kommt vor allem am niederösterreichischen Alpenostrand, in der Nähe von Krems an der Donau, an den Westhängen des Rosaliengebirges und in den Karawanken Südkärntens natürlich vor.

Die Klimaerwärmung wird die Baumartenverteilung in Europa verändern. Durch Änderung der Konkurrenzverhältnisse zwischen den Baumarten wird die Weißkiefer im Klimawandel möglichweise günstigere Bedingungen vorfinden. Es wird aber auch Standorte geben, wo sie verdrängt wird, wie zum Beispiel in inneralpinen, niederschlagsarmen Trockentälern. Der Schwarzföhre werden aufgrund ihres mediterranen Charakters gewisse Wachstumsvorteile und höhere Überlebenschancen unter zukünftigen Klimabedingungen nachgesagt.

Expertinnen und Experten gehen auf die unterschiedlichsten Fragestellungen zu Standort, Genetik und Waldbau ein und stellen Ergebnisse aus Dauerversuchen vor.

Anmeldung.