Heather Jansch: Pferde aus Treibholz

Die britische Bildhauerin Heather Jansch gestaltet Skulpturen, vor allem Pferde, aus Treibholz. Ihr Material findet sie an den Küsten und Flussmündungen von Devon, manches bringen ihr Leute aus ihrer Umgebung. Auf ihrer Website erinnert sie sich an ihr Ringen um ihre künstlerische Stimme:

Then out of the blue the answer came in on the tide. Driftwood. It was like a thunderbolt,  I had never seen any driftwood sculpture before.  It had a power and authentic quality that made it something extraordinary, and it was mine alone. I knew I was finally ready to show my work to the world.

Pferde spielen in Janschs Leben eine besondere Rolle – vor ihrer Entdeckung von Treibholz als Werkstoff verdiente sie ihr Geld mit Zeichnungen und Gemälden von Pferden. Jansch fertigt sowohl überlebensgroße, lebensgroße als auch kleinere Skulpturen an. Da Holz für den Außenbereich vor allem im Winter nicht dauerhaft genug ist, fertigt sie auch Abgüsse ihrer Holzskulpturen aus Bronze an, ein sehr aufwendiges Verfahren: Die originale Skulptur wird genauestens photographiert und anschließend zerlegt. Die einzelnen Teile werden wieder photographiert und numeriert. Dann werden Gussformen angefertigt – je nach Objekt meistens um die 80 Stück, aber es waren auch schon 139. Die gegossenen Teile werden dann – das Vorbild immer im Auge – zusammengebaut. Weitere Schritte.


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