Neuerscheinung: Idyllische Ländlichkeit. Eine Kulturgeographie der Landlust

Eine interessante Neuerscheinung ist für Ende Mai angekündigt: “Idyllische Ländlichkeit. Eine Kulturgeographie der Landlust” von Christoph Baumann. Ich bin gespannt, ob auch der Wald darin eine größere Rolle spielt. Die Lust am Ländlichen Verlagstext: “In Zeiten sinkender Auflagen erfreuen sich Magazine und Zeitschriften, die sich mit dem Leben auf dem Land beschäftigen, großer Beliebtheit –…Read moreRead more

Wo die Föhren sausen. Aus Adalbert Stifters “Katzensilber”

Sie gingen an den Gebüschen der Schlehen und Erlen dahin: da waren die Käfer die Fliegen die Schmetterlinge um sie, es war der Ton der Ammer zu hören oder das Zwitschern des Zaunkönigs und Goldhähnchens. Sie sahen weit herum, und sahen den Hühnergeier in der Luft schweben. Dann kamen sie zu den weißen Birken, die…Read moreRead more

Su Blackwell: Papierskulpturen

Die britische Künstlerin Su Blackwell arbeitet vor allem mit Papier: “Paper has been used for communication since its invention; either between humans or in an attempt to communicate with the spirit world. Su employs this delicate, accessible medium and uses irreversible, destructive processes to reflect on the precariousness of the world we inhabit and the…Read moreRead more

Seminar “Im Wald sind viele Worte – Waldpädagogische Textwerkstatt für Kinder und Jugendliche”

Seminar “Im Wald sind viele Worte – Waldpädagogische Textwerkstatt für Kinder und Jugendliche” Mit dem Wald lernen Kinder und Jugendliche einen neuen Lebens- und Erfahrungsraum kennen. Die schriftliche Schilderung des Erlebten ist sinnstiftend für das einzelne Kind und gemeinschaftsbildend, wenn in einer Gruppe ein Text gemeinsam erarbeitet wird. Dabei entwickelt sich vor allem auch eines:…Read moreRead more

Wald als “Horrorgeschichte der Menschheit”

Der Wald kommt in allen Geschichten vor, die dich nachts nicht schlafen lassen. Der Wald ist die Horrorgeschichte der Menschheit. Dr. Who: Ruf der Wildnis / In the forest of the night (Episode 273)

Ich liebte den Wald

Ich liebte den Wald, die Wiese, die Blumen ebenso sehr wie das Lesen, und wenn man mir die Natur durch das Lernen verständlich gemacht hätte, hätte ich sicher daraus ebenso viele Eingebungen geschöpft wie aus der Welt der Fiktion. Malwida von Meysenbug: Memoiren einer Idealistin (1876)

Ein Stück Rinde, eine Blume, einen Fels

Ein Stück Rinde, eine Blume, einen Fels kann ich ertasten, geistig begreifen. Der Wald ist mir etwas Greif- und Begreifbares. Zwar ändert er auch jedes Jahr sein Gesicht, ob unter den Händen des Forstmannes, durch Naturereignisse oder durch sein Wachstum, das langsam menschliche Generationen überdauert. Aus Kulturen werden Dickungen, Stangenhölzer, Baumhölzer, die nach ihrer Umtriebszeit…Read moreRead more

Der Thoreau von heute

Sagte ein zeitgenössischer Thoreau eigentlich: Ich Geh Wald? — Martin Vlad (@Neurasthenio) May 27, 2016

Ein heller Blitz zuckt in den Föhrenwald

Erste Tropfen fallen. Die Blätter der Obstbäume biegen sich. Torfstaub wirbelt im Moor auf. Die Birken biegen sich. Blitze durchzucken den Himmel, durchflammen ihn. Schrille Knalle ängsten die Tiere. Wehe euch Bienen, die ihr nicht rechtzeitig heimgekommen seid! Einige, die im Moore geweidet hatten, trägt der Sturm gegen die Hütte, aber er jagt sie darüber…Read moreRead more

Knarren windgebeugter Äste. Die Geräusche des Waldes

Der Oberst blieb still sitzen und wartete auf den neuen Tag. Zum ersten Male in seinem Leben lernte er die Geräusche des Waldes kennen. Fünfzehn verschiedene Geräusche unterschied er in jener Nacht. Er zählte sie, eines nach dem anderen: Ab und zu unbestimmtes, dumpfes Grollen, das aus dem Innern der Erde zu kommen schien; es…Read moreRead more