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grüngoldumwobene Stille

„Durchwandern wir an sonnenheißen Tagen um die Mittagszeit die dämmerige, grüngoldumwobene Stille des Waldes erfaßt uns ein seltsames Gefühl. Unwillkürlich hemmen wir den Schritt und schauen um uns in angespannter Erwartung. Schier betäubend duften die Harzschwaden, und der Vogelsang verstummt. Tiefe Andacht steigt in uns auf, und erschauernd fühlen wir: der liebe Gott geht durch den Wald…“

Aus: Annie Grabner: Lustige und b’sinnliche G’schichten für lustige und b’sinnliche Leut. Erlauschtes und Erlebtes aus der Buckligen Welt. Wien: Europäischer Verlag 1958, S. 9

 
Holz im Dorf

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2011 wurde im Museumsdorf Krumbach die Ausstellung „Holz im Dorf“ gezeigt: „In der Ausstellung wird der Bezug von Holz zum Leben in der Buckligen Welt in der Vergangenheit und Gegenwart gezeigt“.

 
gekrönt von dem tiefgrünen Gewölbe

„Wie herrlich ist doch eine Frühlingswanderung in der Buckligen Welt. Im satten Rotbraun leuchten die Stämme der Kiefern und Lärchen, dunkler die der Fichten und Tannen, gekrönt von dem tiefgrünen Gewölbe der Äste und Zweige, an denen die zarten Spitzen hellgrün schimmern als Zeichen neuen Lebens. An den schlanken, biegsamen Birken, die sich jungfräulich-weiß den Hang hinanziehen, können unsere staunenden Augen wahrnehmen, wie sie ihre duftiggrünen hauchfeinen Schleier über die zarten Glieder werfen und sich bei jedem Windhauch übermütig wiegen im fröhlichen Reigen, inmitten tanzender Sonnenkringel.“

Aus: Annie Grabner: Lustige und b’sinnliche G’schichten für lustige und b’sinnliche Leut. Erlauschtes und Erlebtes aus der Buckligen Welt. Wien: Europäischer Verlag 1958, S. 7-8

 
Sägewerke der Eonit GmbH in Erlach

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Diese Bilder stammen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit und befinden sich in einem Photoalbum, das vor allem die Errichtung der Waldbahn und der Standseilbahn am Kuhschneeberg (Stadelboden) dokumentiert: „Die Unmöglichkeit, die Hochfläche des Kuhschneebergs mit einer Straße zu erschließen, ließ in dem damaligen Stadtforstdirektor Dipl.-Ing. Kolowrat den Plan reifen, die Holzbringung mit einer Waldbahn zu bewerkstelligen. So wurde der [Erlacher, Anm.] Firma EONIT Ges.m.b.H., die auch der Käufer des Holzes war, der Bau von zwei Waldbahnstrecken übertragen“ (Waldbahnen in Österreich, S. 25).

Das Album stammt aus Privatbesitz der Familie Bargmann, ist aber auch – um einiges umfangreicher – in der Forstverwaltung Nasswald (Magistrat der Stadt Wien – MA 49) verfügbar.

Literatur

  • Österreichischer Sägewerksatlas. 2. Aufl. Neu bearbeitet, erweitert und herausgegeben von Maximilian Müller und Alois Schenk. Wien: Internationaler Holzmarkt [ca. 1960]
  • Manfred Hohn: Waldbahnen in Österreich. Wien: Josef Otto Slezak 1980, S. 24 bis 27
 
Unsichtbarer Flurhüter

Wegen der von der Gemeinde Wiener Neustadt geforderten Flurschutzgebühr für das Jahr 1928 wird im Namen der Waldbesitzer protestiert, weil in diesem Jahre kein Flurhüter gesehen wurde.

Aus der Chronik der Wald- und Weidegenossenschaft Lanzenkirchen. Zitiert nach: Josef Luger, Johannes Bierbaumer, Rudolf Neumayer: Heimatbuch der Marktgemeinde Lanzenkirchen. Lanzenkirchen: Eigenverlag 1985

Wikipedia: Liste österreichischer Agrargenossenschaften.